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+++Maurice Ballerstedt Platz 2 bei den Europameisterschaften im Straßenrennen der Junioren+++Herzlichen Glückwunsch+++

24 August 2019



Samstag, 24. August 2019



Werte Sportler, Trainer und Betreuer

Anbei als Download die kompletten Ergebnisse des Nachwuchs Cup im Berliner Velodrom vom 21. August 2019.








Mittwoch, 24. Juli 2019

Die Badische Radsportjugend hat uns gebeten folgendes zu veröffentlichen:

Generalausschreibung

Internationaler Bahnen Kids Cup 2019

Der Badischer Radsportverband führt zur Nachwuchsförderung im Bahnradsport im Jahr 2019 einen

zwei-tätigen Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler der Klassen U13 und U15 durch. Der

Wettbewerb der Klasse U15 findet im Rahmen der BDR-Nachwuchsserie Bahn Ausdauer statt.

Der Internationale Bahnen Kids Cup 2019 wird vom Badischer Radsportverband e.V. veranstaltet

und vom RSV Edelweiß Oberhausen e.V. und dem RV Badenia Linkenheim e.V. ausgerichtet.

Der Internationale Bahnen Kids Cup 2019 ist eine zwei-tätige Veranstaltung für Schüler und

Schülerinnen der Altersklasse U13 und U15 mit Gesamtwertungen in allen Klassen. Die Wettbewerbe werden auf den Rennradbahnen in Oberhausen und Linkenheim ausgetragen.

Samstag, 3.8.2019 – 1. Tag in Oberhausen

Sonntag, 4.8.2019 – 2. Tag in Linkenheim

Download Genralausschreibung Internationaler Bahnen Cup

Download Genralausschreibung Nachwuchssichtung U15 Bahn



Donnerstag, 18.Juli 2019

Werte Sportler, Trainer und Betreuer

Anbei als Download die kompletten Ergebnisse des Nachwuchs Cup im Berliner Velodrom.

Den  gestürzten Sportlern wünschen wir schnelle Genesung zur weiteren Vorbereitung der DM Bahn.








Mittwoch, 17. Juli 2019

Werte Sportler, Trainer und Betreuer,

Durch ein versehen, haben wir die Ergebnisse des Nachwuchs Cup im Berliner Velodrom nicht veröffentlich. Dies bitten wir zu entschuldigen und reichen den Downloadlink zum Ergebnis des Nachwuchs Cup vom 12.6.2019 nach.


Dienstag,16.Juli 2019

 Wichtige Hinweise zur DM Bahnradsport vom 31.07. - 04.08.2019


Vom 31.07. – 04.08.2019 findet im Velodrom die DM im Bahnradsport statt.

Für diese Radsportveranstaltung werden wieder alle Umkleiden 1 – 19, sowie die angegliederten Werkstätten benötigt. Diese Räume sollten bitte bis 25.07.2019 beräumt sein und können ab dem 06.08.2019 wieder genutzt werden.

Die Schlüssel bitte am 25.7.2019 in der Zeit von 17:00 - 20:00 Uhr bei der BMZ / Zeugwart abgeben .



Montag, 01.Juli 2019

 

Werte Sportfreunde, Sportler, Trainer und Betreuer,

Anbei die korrigierten Gesamtergebnisse des letzten Nachwuchs - Cup.

Die korrektur war erforderlich, da einige Namen falsch geschrieben waren. Bei Fragen zu den Ergebnissen bitte bei der Radsportjugend direkt nachfragen.


Radsportjugend

M. Beier




Donnerstag, 06.Juni 2019

Hiermit geben wir eine wichtige Information der Senatsverwaltung für Inneres und Sport weiter, diese Information wurde den Vereinsvorsitzenden zugesendet.

Velodrom Radsportnutzung

Einladung zum Nutzer-/Jahresgespräch 2019


Sehr geehrte Sportfreundinnen und Sportfreunde,

sehr geehrte Damen und Herren,


hiermit möchte ich auf unser  Nutzer-/Jahresgespräch mit den im Velodrom trainierenden Sportvereinen aufmerksam machen und Sie mit beiliegenden Schreiben recht herzlich einladen. Am 22.08.2019 werden wir mit aktuellen Themen für alle Nutzende des Velodroms Informationen und Hinweise für die Durchführung des Trainings an den Radsporttagen geben.

Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Anhang. Bitte geben Sie die Einladung an Ihre Radsportabteilung weiter.

Abschließend möchte ich Sie zwecks Planung bitten, bis zum 07.08.2019  die Anzahl der Teilnehmer/Teilnehmerinnen aus Ihrem Verein zu benennen.

Zur Beantwortung von Fragen stehe ich gern zur Verfügung.

Eine Einladung in Papierform erfolgt nicht.

Einladungsschreiben

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

Marlies Lange


Senatsverwaltung für Inneres und Sport

Abteilung Sport - Sportforum Berlin -

IV B 23

Weißenseer Weg 53

13053 Berlin



Dienstag, 22.Mai 2019





Der Kartenvorverkauf für die UCI Bahnradsport Weltmeisterschaften 2020 präsentiert von TISSOT in Berlin ist gestartet!

  

Die Titelkämpfe werden vom 26. Februar bis 1. März 2020 im Velodrom an der Landsberger Allee ausgetragen. Karten können auf der Internet-Plattform unseres Partners https://www.ticketmaster.de/  erworben werden. Berlin ist damit zum zweiten Mal, nach 1999, Schauplatz einer Bahnrad-Weltmeisterschaft.

„Nach der stimmungsvollen Weltmeisterschaft vor 20 Jahren hoffen wir, dass erneut der Funken auf das Berliner Publikum überspringt und wir beim letzten großen Kräftemessen vor den Olympischen Spielen 2020 stimmungsvolle und spannende Wettkämpfe erleben werden und die deutschen Spitzenfahrerinnen und –fahrer mit ordentlich Rückenwind nach Tokio schicken können. Berlin hat ein sehr sportbegeistertes Publikum und bei den Sixdays im Velodrom schon oft für Gänsehaut-Atmosphäre gesorgt“, sagte Burckhard Bremer, Projektmanager der Bahnrad-WM 2020 in Berlin.

Die fünf Veranstaltungstage mit 20 Medaillen-Entscheidungen sind in zehn Sessions (jeweils 2 pro Tag) unterteilt.

Eintrittskarten gibt es bei https://www.ticketmaster.de/ ab 7,- Euro (ermäßigt 5,- Euro).

Im Mai gibt es einen Frühbucherrabatt von 10 Prozent auf Karten der Preiskategorie 1 (mit Sitzplatzreservierung) und der Preiskategorie 2 (freie Sitzplatzwahl). Ebenfalls erhältlich sind VIP-Tickets. Diese können allerdings über nur über die E-Mail-Adresse: ticket@trackcycling-berlin.com bestellt werden.

„Nach den Erfahrungen von der Europameisterschaft rechnen wir mit einem voll besetzten Velodrom in den Abendsessions am Freitag, Samstag und Sonntag, zumal dann auch sehr attraktive Wettbewerbe im Programm stehen – wie zum Beispiel das Madison der Männer mit den Berliner Weltmeistern Theo Reinhardt und Roger Kluge. Die besten Plätze sind da sicher schnell vergriffen“, glaubt Burckhard Bremer.




Freitag, 12.April 2019

Nachwuchs-Cup im Berliner Velodrom 2019

Werte Sportler,Trainer und Betreuer,

Die Ausschreibung zum Nachwuchs-Cup im Berliner Velodrom ist online.

Die dazugehörige Generalausschreibung ist als Downloadlink verfügbar.

Die Ablaufpläne zu den geplanten Renntagen erscheinen 1 Woche vor dem Renntag auf unserer Internetseite.

Die Ergebnisse und die Gesamtwertung des Nachwuchs-Cup werden ebenfalls auf unserer

Internetseite veröffentlicht.

gez.  Werner Otto

Bahnfachwart BRV e.V.



Montag, 1. April 2019

Die Radsportjugend hat die Gesamtwertung nachdem Bahnpokal vom 27. März 2019 erneuert und zu Onlinestellung freigegeben.

Download


Bei Fragen bitte eine Mail oder direkt an die Radsportjugend.




Donnerstag, 28.März 2019

Hier der Downloadlink zum Ergebnis des Bahnpokal vom 27.März 2019.

Der aktualisierte Stand der Gesamtwertung folgt in Kürze.

Sportler die in den Zeitfahrwettbewerben eine gleiche Zeitgefahren sind, erhalten in der Wertungssichtung die gleiche Platzierung.

Download Bahnpokalergebnis

M. Lemke

Sportwart





Freitag, 01. März 2019

Zweiter Bahnpokal 2019 startet den Countdown zu DM und WM


Am 27. Februar läutete der erste diesjährige Bahnpokal im Velodrom die Bahnsaison mit dem Höhepunkt der 133. Deutschen Meisterschaften Ende Juli, Anfang August ein.

Und da gerade parallel die Bahn-WM im polnischen Pruszków läuft, richtet sich natürlich der Blick auch schon auf die WM im kommenden Jahr im Velodrom, dem "Wohnzimmer des Berliner Radsports".


Doch nun zum aktuellen Sportgeschehen im Velodrom. Neben den Berliner Bahnspezialisten konnte der BRV diesmal Gäste aus Brandenburg und dem sächsischen Markkleeberg begrüßen.

Mit Maximilian Beyer (Team Heizomat rad-net) setzte zudem ein Radprofi den Maßstab bei der Elite.


Bei den Schülern kristallisierten sich gleich zwei Favoriten für die diesjährige Saison heraus. Joshua Kauffmann bei der U13 und Friedrich von Korff bei der U15, beide SC Berlin, gewannen mit Scratch, Temporunden und Punktefahren jeweils alle Wettbewerbe.

In den Jugendrennen zeigten Henning Sage (Marzahner RC) mit seinem Temporunden-Sieg und Nicolas Zippan (RSV Königswusterhausen) im Punktefahren, dass sie nahtlos den Übergang von der Cross-Meisterschaft im Januar zurück zu den schmalen Reifen vollzogen haben.

Robin Ruhe (Marzahner RC) komplettierte hier beim Scratch das Trio der Sieger.


Im Junioren/Eilte-Wettbewerb setzte sich die Erfahrung des Profis zwei mal durch. Maximilian Beyer siegte bei Scratch und Punktefahren. Elias Richter vom Marzahner RC konnte dagegen bei den Temporunden noch 3 Punkte mehr erspurten. Henrik Pakalski (Berliner TSC) komplettierte jeweils das Podium.

R. Wittmann

Pressewart

Und hier die Ergebnisse , sowie der Gesamtstand der Bahnwertung        korrigierter Stand




















Donnerstag, 14. Februar 2019



Bahnpokal mit länderübergreifender Ausschreibung

- Berliner Nachwuchsfahrer stark gefordert –


Der Bahnpokal am letzten Mittwoch im Berliner Velodrom hatte schon etwas Besonderes: in den Starterlisten der einzelnen Altersklassen fanden sich etliche Akteure aus angrenzenden Bundesländern wieder, die das Renngeschehen mehr oder weniger stark beeinflussten. Aus Neubrandenburg, Markkleeberg, Fredersdorf, Greifswald oder Lübben kamen sie angereist und es sollen bei künftig bundesweiter Ausschreibung noch mehr Landesverbände startberechtigt sein, um die Rennen nicht nur quantitativ, sondern vor allem qualitativ noch attraktiver zu gestalten.


Einen Schritt in die richtige Richtung will man jetzt beim Berliner Radsportverband e.V. (BRV) machen und das ist auch gut so, könnte man mit den Worten eines ehemaligen Berliner Politikers sagen. Dieser Bahnpokal hat bereits angedeutet, wie wichtig starke Konkurrenz für die einheimischen Fahrer sein kann, die wesentlich mehr gefordert waren und oftmals auch das Nachsehen hatten. Alle Rennfahrer waren bestens motiviert und traten kräftig in die Pedalen, so dass sich richtig schnelle Rennen entwickelten.


Bei den Schülern U 13 gewann noch Joshua Kauffmann vom SC Berlin das Ausscheidungsfahren und die 20 Temporunden, während er Sandrine Weber vom PSV Neubrandenburg im 20 Runden Punktefahren klar den Sieg überlassen musste. In der Klasse der Schüler U 15 dominierte Tjark Bredenbeck von der HSG Uni Greifswald, der das Ausscheidungsfahren, die 20 Temporunden und auch das Punktefahren über 30 Runden für sich entschied und dabei den Berliner Nachwuchs um Yannick Schaffrath vom Berliner TSC sowie Hugo Rockstroh und Toni Holst vom SC Berlin distanzierte. In den Wettbewerben der Jugend siegte Robin Ruhe vom Marzahner RC 94 im Ausscheidungsfahren und sein Klubkamerad Henning Sage war der Stärkste bei den 30 Temporunden.


Die Junioren fuhren sowohl das Ausscheidungsfahren als auch die 30 Temporunden gemeinsam mit der Elite und hier siegten Max Benz-Kuch bzw. Henrik Pakalski, beide vom Berliner TSC, während im abschließenden 40 Runden Punktefahren zusätzlich auch die Jugendfahrer starteten. Relativ überlegen fiel hier der Sieg von Henrik Pakalski aus, aber hier konnten vor allem auch Henning Sage und Robin Ruhe auf den Plätzen zwei und drei überzeugen, als sie etliche Junioren und Elitefahrer hinter sich ließen. Von diesen beiden Fahrern, die vom Nationalkader nicht mehr allzu weit entfernt sind, werden wir in Zukunft mit Sicherheit noch viel Positives berichten können.


Für den nächsten Bahnpokal am 27. Februar 2019 wollen wir hoffen, dass zumindest mit ähnlicher Resonanz zu rechnen ist. Das verspricht nicht nur wieder spannende Rennen, vielmehr wird sich sukzessive die Leistungsstärke aller Fahrer bei entsprechender Konkurrenz verbessern lassen.


Bernd Mülle      

anbei als Download die Ergebnisse aller Wettbewerbe des

1. Bahnpokal  am 13. Februar 2019 zum Download.

 


Mittwoch, 30. Januar 2019

Werte Sportler, Trainer Betreuer,

anbei als Download die Ergebnisse aller Wettbewerbe des 5. Tages des Berlin Cup Nachwuchs 2019.

Ergebnis vom 28.01.2019

Download U15  Tag 3

Download U19  Tag 4

Download Mädchen U15-U17  Tag 2


Berlins Nachwuchstalente auf dem Podium

- Fabienne Jährig, Friedrich von Korff und Maurice Ballerstedt überzeugen –


Was hat der Nachwuchs nicht alles für tolle Leistungen auf das Oval des Velodroms im Rahmen der 108. Six Day Berlin gezaubert? Die Berliner waren dabei trotz nur eines Starters bei den Junioren hervorragend vertreten und dafür sorgten in erster Linie die Fahrer des SC Berlin, die mit drei Akteuren am Ende auf dem Podium stehen sollten. In der zweiten Hälfte des Sechstageprogramms waren die Schüler U 15, die Mädchen U 15/U 17 und die Junioren gefordert, die sich spannende Wettkämpfe lieferten, bei denen es am Ende äußerst knappe Entscheidungen gab.


Die 22 Mädchen am Start des Kristina Vogel & Oßwald Preises fuhren zunächst 20 Temporunden, die von Fabienne Jährig vom SC Berlin gewonnen wurden, wobei sie auf starke internationale Konkurrenz aus Tschechien und Dänemark traf. Als Berlins derzeit überragende Fahrerin dieser Altersklasse schlug sie sich auch am Schlusstag im 40 Runden Punktefahren als Dritte hinter den beiden Fahrerinnen aus Tschechien Dagmar Hejhalova und Patricie Müllerova ganz hervorragend und konnte letztlich sogar den Gesamtsieg davontragen. Dabei stellte sie einmal mehr ihre große Veranlagung unter Beweis und sollte bei systematischer Weiterentwicklung für die Zukunft noch einiges versprechen!


Ihr Vereinskamerad Friedrich von Korff bot in der Schülerklasse U 15 ebenfalls eine ganz ausgezeichnete Leistung. Bereits am Sonntag hatte er im Finale über 30 Temporunden mit seinem Sieg vor Yannick Schaffrath vom Berliner TSC für einen Berliner Doppelerfolg gesorgt. Am Tag darauf siegten Jakob Vogt vom TSV Breitenworbis und Tjark Bredenbeck von der HSG Uni Greifswald in den beiden Vorläufen eines Punktefahrens über 30 Runden, während das Finale als Dänisches Punktefahren über 40 Runden ausgetragen wurde und erneut Jakob Vogt als Sieger sah. Hier hatte aber Friedrich von Korff noch die Führung in der Gesamtwertung inne, die er am letzten Abend noch hergeben musste.


Dieses abschließende Punktefahren über 50 Runden war von der Spannung geprägt, die bis zum allerletzten Spurt anhielt. Mit diesem verdrängte der Greifswalder Tjark Bredenbeck den führenden Berliner auf Platz zwei, beide jeweils mit 125 Punkten in der Gesamtwertung. Eine beachtliche Leistung boten auch Yannick Schaffrath und Hugo Rockstroh, ein Vereinskamerad von Friedrich von Korff, auf den Plätzen fünf und sechs unter 37 platzierten, von 45 gestarteten Fahrern. „Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, das ich so nicht erwartet hatte. Über meinen Vater, der mit dem Fahrrad die Langstrecken bevorzugt, bin ich zum Radsport gekommen und jetzt als 13-Jähriger in meinem zweiten Jahr. Ich fahre Bahn und Straße, wobei ich nicht unbedingt der Sprinter bin, aber hier hat es ganz gut geklappt in einigen Wertungsspurts“, gab der junge Mann vom SC Berlin zu Protokoll, der noch eine große Zukunft vor sich haben könnte. Der die 8. Klasse besuchende Schüler hat wenig Zeit für Hobbys, konzentriert sich voll auf den Radsport und will sich auf schulische bzw. berufliche Ziele noch nicht festlegen.


An vier Tagen dabei waren auch die Junioren mit 14 Teams, darunter aber mit Maurice Ballerstedt vom SC Berlin nur ein Fahrer aus dem Bereich des Berliner Radsport Verband e.V., der zusammen mit Tobias Buck-Gramcko von Tuspo Weende ein starke Mannschaft bildete. Die Junioren begannen am Samstag mit einem Punktefahren über 50 Runden, das von den Deutschen Pierre-Pascal Keup/Nicolas Heinrich gewonnen wurde, während sich im 20-minütigen Madison Tim Torn Teutenberg/Luca Dreßler schadlos hielten und auch die Führung in der Gesamtwertung übernahmen. Im Madison über 40 Minuten siegten am Sonntag Pierre-Pascal Keup/Nicolas Heinrich mit 34 Punkten vor den punktgleichen, vor der letzten Wertung gestürzten und damit nur Zweitplatzierten TimTorn Teutenberg/Luca Dreßler, die aber in der Gesamtwertung die Führung behaupteten.


Auch am dritten Tag behielten die Führenden ihre Spitzenposition in der Gesamtwertung mit 116 Punkten, als sie das Madison über 30 Minuten vor den Österreichern Paul Buschek/Tim Wafler erneut gewannen. Für den Berliner Maurice Ballerstedt an der Seite von Tobias Buck-Gramcko reichten 70 Punkte zum dritten Platz in der Gesamtwertung hinter Pierre-Pascal Keup/Nicolas Heinrich, die mit 81 Punkten Platz zwei belegten. Am Schlusstag war der letzte Wettbewerb eines umfangreichen Nachwuchsprogramms auch den Junioren vorbehalten, die ein Madison über 40 Minuten bestritten, das Tim Tom Teutenberg/Luca Dreßler in überlegener Manier gewannen. Mit einer zusätzlichen Gewinnrunde, ihre Führung nach Punkten war bereits uneinholbar, machten sie ihren Erfolg komplett, nachdem sie vorher mit Übersicht das übrige Feld eher kontrolliert hatten. „Wir wollten den Zuschauern etwas bieten und der Angriff ist halt die beste Verteidigung“, gestand Tim Torn Teutenberg, der aus einer Radsportfamilie kommt, wo Vater Lars, Onkel Sven, Tante Ina-Yoko und Schwester Lea Lin schon große Fußstapfen hinterlassen haben.


Für Maurice Ballerstedt und Tobias Buck-Gramcko sprang am Ende ein sehr guter dritter Platz mit einer Runde Rückstand und 93 Punkten heraus, dabei lagen sie nur einen winzigen Punkt hinter den rundengleichen Zweitplatzierten Pierre-Pascal Keup/Nicolas Heinrich zurück. Für die ebenfalls sehr starken Gäste aus Österreich Paul Buschek/Tim Wafler reichten 90 Punkte, ebenfalls in der gleichen Runde liegend, nur zum undankbaren vierten Platz.


Mit insgesamt drei Podiumsplätzen erzielten die Berliner Teilnehmer in diesen Nachwuchsrennen sehr gute Ergebnisse, die bei teilweise starker internationaler Beteiligung so nicht unbedingt zu erwarten waren.


Bernd Mülle             






Dienstag, 29.Januar 2019

Werte Sportler, Trainer Betreuer,

anbei als Download die Ergebnisse aller Wettbewerbe des 5. Tages des Berlin Cup Nachwuchs 2019.

Ergebnis vom 28.01.2019

Download U15  Tag 2

Download U19  Tag 3

Download Mädchen U15-U17  Tag 1




Montag, 28. Januar 2019

Dänen im Nachwuchsprogramm tonangebend

- Doppelsieg bei der U 17 durch Philip Mathiesen und Gustav Wang –


Für die Fahrer der Klassen U 17 und U 23 sind die am Donnerstag letzter Woche begonnenen Wettkämpfe im Rahmen der 108. Six Day Berlin schon wieder Vergangenheit. Es ging um den Berlin Cup mit Temporunden, Punktefahren und Madison mit internationaler Beteiligung, der mit ausgezeichneten Leistungen der jungen Akteure im Hinblick auf das eigentliche Hauptereignis für die richtige Einstimmung sorgte. Im Rennen der U 17 sorgten von Beginn an zwei junge Fahrer aus Dänemark für Furore, die mit Gustav Wang und Philip Mathiesen die führenden Positionen einnahmen, wobei sich Henning Sage vom Marzahner RC 94 als Dritter ausgezeichnet schlug.


Sein Berliner Vereinskamerad Elias Richter setzte im Rennen der U 23 noch einen drauf. Mit seinem Partner Max Gehrmann vom Berliner TSC, beide fahren in der kommenden Saison für das Berliner Eliteteam KED-Stevens, übernahm er sogar nach dem Madison über 30 Minuten die Führung vor den starken Dänen Arne Birkemose/Anders Fynbo, die ihrerseits das vorherige Punkterennen über 60 Runden gewonnen hatten. Am zweiten Tag ereignete sich aber im Madison über 40 Minuten ein folgenschwerer Sturz, der Elias Richter mit einem erlittenen Schädeltrauma zur Aufgabe zwang. Zunächst hoffte man noch, dass er das Rennen am nächsten Tag fortsetzen könnte, aber er musste zur Beobachtung für eine Nacht ins Krankenhaus und schließlich auf ärztliches Anraten endgültig ausscheiden. Was für ein Pech für die sich in hervorragender Form befindenden Berliner, aber letztlich geht die Gesundheit vor und wir werden nach seiner Genesung bestimmt noch weitere gute Leistungen von Elias Richter in Zukunft erwarten können.


Die Jagd wurde von den Tschechen Petr Kelemen/Jan Vones gewonnen und der allein das Rennen zu Ende fahrende Max Gehrmann mit einer Verlustrunde nur Letzter. Die Gesamtwertung führten aber die Dänen Arne Birkemose/Anders Fynbo an, denen lediglich die Polen Filip Prokopyszyn/Damian Slawek als einziges rundengleiches Team folgten. Im Rennen der U 17 dominierten erneut die Dänen Philip Mathiesen und Gustav Wang, die jeweils ihren Vorlauf im 30 Runden Punktefahren gewannen und im Finale des Dänischen Punktefahrens über 40 Runden den Sieg unter sich ausmachten. Dabei siegte Philip Mathiesen vor Gustav Wang und erneut belegte der Berliner Henning Sage den dritten Platz, so dass in der Gesamtwertung die beiden Dänen gleichauf mit 118 Punkten vor dem Berliner mit 108 Punkten in Führung lagen.


Am dritten Tag fuhr die U 23 ein Madison über 30 Minuten und hier triumphierten die Polen Filip Prokopyszyn/Damian Slawek knapp nach Punkten vor den spurtstarken Tschechen Petr Kelemen/Jan Vones, wobei die Gesamtwertung weiterhin von den Dänen Arne Birkemose/Anders Fynbo angeführt wurde. Für die Fahrer der Klasse U 17 war es der letzte Tag, der noch einmal von den überragenden Dänen dominiert wurde, die mit Philip Mathiesen und Gustav Wang die Temporunden und das Ausscheidungsfahren beherrschten und auch in der Gesamtwertung durch Philip Mathiesen mit 178 Punkten und Gustav Wang mit 176 Punkten einen Doppelsieg herausfuhren. Ausgezeichneter Dritter wurde Henning Sage vom Marzahner RC 94 mit 162 Punkten vor seinem Vereinskameraden Robin Ruhe mit 146 Punkten, die beide in diesem internationalen Fahrerfeld unter 37 Platzierten eine starke Leistung ablieferten.


Der Familiensonntag der AOK war dann auch der letzte Tag für die Fahrer der Klasse U 23, die sich noch einmal ein hart umkämpftes Madison über 40 Minuten lieferten. Spannend und knapp ging das Rennen aus, als die Dänen Arne Birkemose/Anders Fynbo mit dem Gewinn der letzten, doppelt zählenden Wertung mit 30 Punkten die punktgleichen Tschechen Petr Kelemen/Jan Vones noch auf Platz zwei verwiesen. Die Dänen wurden damit auch verdiente Gesamtsieger mit 101 Punkten vor den rundengleichen Polen Filip Prokopyszyn/Damian Slawek, die 91 Punkte auf ihrem Konto hatten. Bestes deutsches Team waren mit einer Verlustrunde auf Platz vier Rico Brückner von der RSG Muldental Grimma mit seinem Partner Henrik Pakalski vom Berliner TSC, die den dritten Podiumsplatz den Tschechen überlassen mussten.


Bernd Mülle  


  Foto Privat        




Sonntag, 27. Januar 2019

Werte Sportler, Trainer Betreuer,

anbei als Download die Ergebnisse aller Wettbewerbe des 3. Und 4. Tages des Berlin Cup Nachwuchs 2019.

Ergebnis vom 26.01.2019

Download U17  Tag 3

Download U19  Tag 1

Download U23  Tag 3

Ergebnis vom 27.01.2019

Download U15  Tag 1

Download U19  Tag 2

Download U23  Tag 4

Download U13

Die späte Bereitstellung der Ergebnisse bitten wir zu entschuldigen.



Freitag, 25. Januar 2019    21:15

Werte Sportler, Trainer Betreuer,

anbei als Download die Ergebnisse aller Wettbewerbe am 2. Tag des Berlin Cup Nachwuchs.

Download  U17  alle Ergebnisse  Tag 2   

Download  U 23 Tag 1 korrigiert

Download  U 23 Tag 2


Alle Ergebnisse sind auch auf folgender Six Day Seite zu finden:

Ergebnisseite




Weniger erfreulich verlief es für Elias Richter und Max Gehrmann.

Das Berliner Duo Elias Richter und Max Gehrmann stürzten während eines Wechsels so schwer, dass das Rennen für ein paar Minuten neutralisiert werden musste.


Während Max das Rennen kurze Zeit später wieder aufnehmen konnte, musste Elias das Rennen für heute vorzeitig beenden. Aktuell gibt es keine Informationen zum Gesundheitszustand von Elias und damit auch keine Informationen, ob er das Rennen morgen fortsetzen kann.


An dieser Stelle können wir Elias erst Mal nur alles gute Wünsche und hoffen, dass er keine ernsthaften Verletzungen davon getragen hat.


Der Vollständigkeitshalber sei an dieser Stelle auch noch erwähnt, dass der dritte Fahrer vom Team, Henrik Pakalski, zusammen mit seinem Partner Rico Brückner (MTS - Triebwerk GCC Cycling) die heutige Jagd über 40 Minuten auf dem dritten Platz beendet hat und sich nur ganz knapp nach Punkten den anderen beiden Teams geschlagen geben musste.




Freitag, 25. Januar 2019

Werte Sportler, Trainer Betreuer,

anbei als Download die Ergebnisse aller Wettbewerbe am 1. Tag des Berlin Cup Nachwuchs. Diese wurden uns freundlicher Weise vom Berliner Wa zur Verfügung gestellt, da die Ergebnisse des Berlin Cup zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht auf der Six Day Seite zur Verfügung stehen.

Download


Desweiteren hier ein kleiner Bericht des KED STEVENS Radteam Berlin:

„Six Day Cycling Berlin ist gestartet.


Über vier Tage verteilt muss auch die Altersklasse U23 im Zukunftsrennen zeigen, was sie kann. Gleich am ersten Tag stand neben einem Punktefahren über 60 Runden auch ein Jagdrennen (Madison) über 30 Minuten auf dem Programm.


Während das Berliner Youngstar-Bahn-Duo Elias Richter und Max Gehrmann vom KED-STEVENS Radteam Berlin das Punktefahren auf Platz fünf beendeten, konnten sie das Jagdrennen in einem extrem hart umkämpften Finale für sich entscheiden. Während Sie nach Punkten die Führung bereits hatten, gelang einem gegnerischem Team ein Rundengewinn zur Rennhälfte. Erst innerhalb der letzten 10 Runden gelang den beiden der entscheidende Rundenrückgewinn auf die gegnerische Mannschaft und damit die Rückeroberung der Führung im Jagdrennen.


Außerdem vom KED STEVENS Radteam Berlin mit am Start: Henrik Pakalski. Er fährt in Berlin zusammen mit Rico Brückner (MTS - Triebwerk GCC Cycling). Beide zusammen konnten sich über einen sehr guten dritten Platz im Punktefahren freuen.


später mehr ….“

Bericht und Foto: N. Kraczik

KED STEVENS Radteam Berlin





Januar 2019

















Mittwoch, 16. Januar 2019


Berliner in Bremen recht erfolgreich

- Theo Reinhardt Zweiter bei den Profis und Elias Richter/Max Gehrmann Sieger der U 23 –



Gestern ging in Bremen das 55. Sechstagerennen zu Ende, das mit dem Sieg der Belgier Iljo Keisse/Jasper de Buyst bei den Profis endete, die von vornherein als die großen Favoriten galten, nachdem der Belgier Kenny de Ketele für Bremen aufgrund einer Sturzverletzung ausfiel und somit mit seinem vorgesehenen Partner Theo Reinhardt seinen Vorjahreserfolg nicht wiederholen konnte. Für den Madison-Weltmeister aus Berlin Theo Reinhardt musste nun schnell eine adäquate Lösung vom Sportlichen Leiter Erik Weispfennig gefunden werden, er verpflichtete kurzerhand den Dänen Marc Hester als neuen Partner des Berliners und bewies damit ein durchaus glückliches Händchen.


„Mal sehen, was in den nächsten Tagen läuft“, so die Aussage von Theo Reinhardt vor Beginn des Rennens, der aber die Auswahl von Marc Hester als seinen neuen Partner begrüßte. Was sie so draufhaben, zeigten sie gleich in der ersten Nacht, als sie die Führung in der Gesamtwertung übernahmen und dabei die Jagd über 45 Minuten mit Rundenvorsprung abgeschlossen hatten. Die Belgier verdrängten sie dann am Freitag von der Spitze und lagen auch am Samstag vorn, als am Nachmittag und Abend ein umfangreiches Programm absolviert werden musste. Hier zeichneten sich Marc Hester und Theo Reinhardt aber zweimal aus, indem sie den 2. Dernylauf und das beim Publikum so beliebte Ausscheidungsfahren gewannen.


Am Sonntag lagen die Belgier immer noch vorn, bis sie von Simone Consonni aus Italien und Tristan Marguet aus der Schweiz am Montag aus der Führung verdrängt wurden. Erneut hatten hier Marc Hester/Theo Reinhardt das Ausscheidungsfahren ebenso dominiert wie den 2. Dernylauf und darüber hinaus auch noch die kleine Jagd über 30 Minuten gewonnen, somit ihre hervorragende Form einmal mehr unter Beweis stellend. Am Finalabend wiederholten sie ihren Sieg vom Vortag in der Jagd über 30 Minuten und so gingen schließlich vier Mannschaften in der Nullrunde in die Final-Jagd über eine Stunde, da auch Achim Burkart mit seinem Partner Andreas Graf aus Österreich noch eine Bonusrunde durch den Sieg in der Mannschaftsausscheidung erhielt. Letztlich war dann aber doch gegen die Belgier Iljo Keisse/Jasper de Buyst kein Kraut gewachsen, die mit einer sagenhaften Dublette innerhalb der letzten 50 Runden alles klar machten. Für den Berliner Theo Reinhardt reichte es am Ende aber dennoch an der Seite des starken Dänen Marc Hester zu einem ausgezeichneten zweiten Platz.


Eine Stufe höher landeten dagegen die jungen Berliner U 23-Fahrer Elias Richter und Max Gehrmann vom KED-Stevens Radteam, die am Sonntag in der Jagd über 30 Minuten zunächst nur Fünfte wurden, sich dann aber am Montag mächtig steigerten und den Gesamtsieg noch herausholten. Am Vormittag gelang ihnen der Sieg in der Jagd über 45 Minuten und auch den zweiten Dernylauf absolvierte Max Gehrmann erfolgreich, während Elias Richter im 50 Runden Punktefahren Dritter wurde. In der Gesamtwertung von Derny- und Punkterennen platzierten sie sich als Zweite hinter dem Belgier Arne de Groote mit seinem deutschen Partner Luca Felix Happke. Das am Abend abschließende Madison über 45 Minuten gewannen die beiden Berliner erneut, so dass ihnen der Gesamtsieg mit 61 Punkten nicht mehr zu nehmen war. Rundengleich blieben am Ende nur die Italiener Filippo Ferronato/Matteo Donega mit 54 Punkten und die Dänen Anders Fynbo/Martin Mollerup mit 42 Punkten, die das Podium entsprechend komplettierten.


Noch ein Wort zum in Berlin lebenden, in Bremen schwer gestürzten Robert Förstemann: am Freitag hatte er mit sagenhaften 8,695 Sekunden einen neuen Bahnrekord aufgestellt, den seit 2014 der Niederländer Jeffrey Hoogland mit 8,812 Sekunden gehalten hatte. Dann der folgenschwere Sturz am Samstag bei einer Geschwindigkeit von 70 km/h, wo er sich zwei Rippen brach, dazu der Bruch des linken Schulterblattes und ein Schlüsselbeinbruch sowie furchterregende Schnittwunden im Gesicht, eine Operation im Bremer Krankenhaus war unumgänglich. Aber Robert wäre nicht der immer positiv denkende Mensch und so erschien er am Schlussabend unter tosendem Beifall in der ÖVB-Arena, Chapeau! Aus diesem Holz sind Sportler geschnitzt! In Berlin bei den kommenden Six Day werden wir ihn leider nur als Zuschauer begrüßen können.


Bernd Mülle
Foto: N. Krazcik
      





Donnerstag, 03. Januar 2019/ UPDATE 10.01.2019













Werte Sportler, Trainer, Betreuer,

anbei einige wichtige Informationen zum Ablauf der Nachwuchsrennen Berlin Cup im Rahmen des 108. Berliner 6 Tage Rennen.

Eine der wichtigsten Änderungen betrifft den Verkauf der Vereinskarten.

Ab sofort ist der kartenverkauf zum Vereinstarif geschlossen, laut Informationen der 6 Tage GmbH.

Stattdessen gilt absofort  die Aktion 2 Karten zum Preis einer regulären Karte, keine verbilligten Karten.

Die Preistabelle ist hier als Download.

Des Weiteren findet Ihr hier die  erneuerten Downloads zum Ablaufplan, Starterlisten, Reglement.

Beratungen + Permanance - Öffnungszeiten   

Ablaufplan

Starterlisten und Reglement:

Starterlisten Talents Cup U23

Starterlisten Omnium U17

Reglement Omnium U17

Starterlisten Junioren- Madison

Starterlisten Omnium U15

Reglement Omnium U15

Starterlisten U13

Reglement U13

Starterlisten Schülerinnen U15/ weibl. Jugend U17

Reglement Mädchen Cup


Berliner Radsport Verband






Donnerstag, 27. Dezember 2018


Moritz Malcharek läßt bei DM-Omnium aufhorchen

- Nur Roger Kluge kann den Berliner in die Schranken weisen –


Mit einer glanzvollen Vorstellung wartete der für das LKT Team Brandenburg fahrende Berliner Moritz Malcharek vom RSV Werner Otto auf, der bei der Deutschen Omniummeisterschaft in Frankfurt/Oder nur einem Roger Kluge den Vortritt lassen musste, mit dem er einige Tage zuvor beim Track Cycling Challenge in Grenchen/Schweiz im Madison mit Rundenvorsprung Sieger war.


Zunächst standen zwei Qualifikationsläufe im Punktefahren über 60 Runden an, um die 24 Teilnehmer an der Omniummeisterschaft zu ermitteln. Bereits hier siegte Roger Kluge vom Team Mitchelton-Scott, während Moritz Malcharek auf Platz 10 sich keine Blöße gab und die Kräfte für das Omnium sparen konnte. Auf der Strecke blieben dagegen mit Felix Groß und Nils Schomber immerhin zwei höher eingeschätzte Fahrer des Teams Heizomat rad-net.de, ebenso wie die Berliner Josh Falk Mechsner und Max Gehrmann vom Berliner TSC. Den zweiten Vorlauf gewann Kersten Thiele vom RSV Edelweiß Oberhausen vor dem Berliner Theo Reinhardt vom Team Heizomat rad-net.de , wobei dessen Landsleute Calvin Dik vom RSV Werner Otto und Sebastian Schmiedel vom Berliner TSC die Qualifikation überstanden. Dagegen mussten mit Elias Richter vom Marzahner RC 94 und Oskar Gebauer vom BSV AdW zwei weitere Fahrer aus der Hauptstadt die Segel frühzeitig streichen.


Somit nahmen 24 Fahrer die Deutsche Omniummeisterschaft mit dem Scratchrennen über 40 Runden in Angriff und der Favorit war natürlich Roger Kluge, der diesen Wettbewerb vor Domenic Weinstein vom Team Heizomat rad-net.de und dem überraschend starken Julius Domnick vom Team Sauerland NRW gleich für sich entschied. Gegen die geballte Konkurrenz des Teams Heizomat rad-net.de, das immerhin mit Domenic Weinstein, Jasper Frahm, Theo Reinhardt, Lucas Liss und Leon Rohde gleich fünf aussichtsreiche Fahrer im Feld hatte, schlug sich Moritz Malcharek auf Platz 7 zunächst recht achtbar, um bei den Temporunden über 10 km gemeinsam mit Roger Kluge einen Rundengewinn herauszufahren, der ihm den zweiten Platz hinter Roger Kluge sicherte und im Zwischenstand auf Rang vier katapultierte nur zwei Punkte hinter Jasper Frahm und Domenic Weinstein.  


Die dritte Disziplin, das allseits beliebte Ausscheidungsfahren, sah Theo Reinhardt vorn, der Roger Kluge und Moritz Malcharek hinter sich ließ. Vor dem finalen Punktefahren über 100 Runden lag Roger Kluge mit 118 Punkten vor den punktgleichen Domenic Weinstein und Moritz Malcharek, die beide 102 Punkte auf ihrem Konto hatten. Insgesamt 10 Wertungssprints mit doppelter Punktzahl in der Schlusswertung ließen noch einiges offen, aber mit seiner ganzen Routine ließ sich Roger Kluge den Titel mit 133 Punkten nicht mehr nehmen. Dazu war auch kein Rundengewinn mehr nötig, den fünf Fahrer erzielten, die in der Gesamtwertung keine Chancen mehr auf einen Podiumsplatz hatten. Ein ganz starkes Rennen zeigte noch einmal Moritz Malcharek, der kämpferisch alles gab und ein weiteres Mal bewies, dass der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) auf ihn zählen kann. Die Vizemeisterschaft war der verdiente Lohn für den Berliner, der 19 Punkte im Finale erspurtete und mit 121 Punkten so starke Gegner wie Domenic Weinstein mit 111 Punkten und Theo Reinhardt mit 96 Punkten in die Schranken wies.


Für die weiteren Berliner Sebastian Schmiedel (15.), Henrik Pakalski vom Berliner TSC (17.), Calvin Dik (18.) und Nicolas Brandt von den Zehlendorfer Eichhörnchen (19.) lagen die Ergebnisse im Rahmen ihrer Möglichkeiten, wobei künftig mit dem Jungtalent Calvin Dik zu rechnen sein dürfte, der mit seinen 18 Jahren eine vielversprechende Zukunft vor sich hat.


Bei den Frauen war das Starterfeld mit 15 Teilnehmerinnen überschaubar und hier galt Lisa Klein vom Team Canyon SRAM Racing als Favoritin, die Zweite im Scratch hinter Lisa Küllmer vom RSC Cottbus wurde, dann aber die Temporunden mit Rundenvorsprung gewann, das Ausscheidungsfahren ebenfalls dominierte und im  abschließenden Punktefahren über 80 Runden sich den Titel nicht mehr streitig machen ließ. Mit 143 Punkten siegte sie vor Lisa Küllmer mit 123 Punkten und Lea Lin Teutenberg vom Team WNT ROTOR Pro Cycling mit 115 Punkten, wobei die einzige Starterin aus Berlin, Eleonora Schütz vom Berliner TSC, auf Platz 12 einkam.


Die Junioren und Juniorinnen ermittelten ebenfalls ihren Omniummeister und hier gingen die Titel an Henri Uhlig vom RSC Kelheim und Finja Smekal vom Pulheimer SC, die Dorothea Heitzmann vom RSC Turbine Erfurt und Friederike Stern vom RV Elxleben auf die Plätze verwies. Berlin war hier nicht vertreten, während bei den Junioren Jonas Onnecken vom Berliner TSC und Patrick Dietze vom SC Berlin am Start waren. Während Tim Torn Teutenberg vom FC Lexxi Speedbike als Zweiter hinter Henri Uhlig ein ganz starkes Rennen fuhr und Pierre-Pascal Keup vom ESV Lok Zwickau auf den Bronzerang verwies, blieb für Patrick Dietze ein durchaus achtbarer 12. Platz und für Jonas Onnecken Platz 21 übrig.


Nach der tollen Leistung von Moritz Malcharek kann man nur bedauern, dass er bei den Six Day Berlin Ende Januar 2019 als Lokalmatador nicht am Start steht, da er einen weiteren Weltcup-Einsatz zu absolvieren hat. Umso mehr sind wir auf das Berliner Jungtalent Calvin Dik gespannt, der mit Nils Weispfennig vom RSV Edelweiß Oberhausen ein Team und damit die jüngste Mannschaft bilden wird, die jemals in der Berliner Sechstagegeschichte verpflichtet wurde.


Bernd Mülle   



Dienstag, 19. Dezember 2018

Vorläufiger Ablaufplan der Nachwuchswettbewerbe zum

108. Berliner Sechstagerennen


Werte Sportler, Trainer und Betreuer,

Als Download der vorläufige Ablaufplan zum 108. Berliner Sechstagerennen.




Veränderungen zu den Wettbewerben können noch erfolgen, nach Meldeschluss 28.12.2018 werden die Starterlisten und der angepasste Ablaufplan veröffentlicht.

Meldeadresse

Beim anklicken des Links verlassen die Seiten des Berliner Radsport Verbandes.

Vorläufiger Ablaufplan  korigiert Da der Ablaufplan geändert werden muss, wird dieser schnellstmöglich nach Fertigstellung wieder als Download zur Verfügung stehen





Freitag 14. Dezember 2018



Sebastian Schmiedel Berliner Derny-Meister der Elite

- Weihnachtspreis im Velodrom als Abschluß des Bahnpokals 2018 –


Es ging am gestrigen Mittwoch im Velodrom um den Bahnpokal-Weihnachtspreis, der gleichzeitig das Bahngeschehen des Jahres 2018 im Velodrom abschloss. Darüber hinaus wurden die Sieger der einzelnen Altersgruppen im Bahnpokal mit Pokalen geehrt. Als großzügiger Sponsor, der für alle Rennen Preise für die jeweils drei Erstplatzierten zur Verfügung stellte, erwies sich Berlins Bahnfachwart Werner Otto mit seinem Premium-Bikeshop, der mit großem Engagement für die Durchführung dieses Saisonabschlusses gesorgt hatte, unterstützt von bewährten Kräften des Berliner Radsport Verband e.V. (BRV).


Von der Klasse U 13 bis zur Elite waren Fahrerfelder am Start mit Gästen aus Markkleeberg, Lübben, Fredersdorf, aber auch das von Erfolgscoach Heiko Salzwedel trainierte LKT Team Brandenburg hatte einige Akteure dabei und auch Berlins Österreicher Andreas Müller absolvierte noch ein besseres Aufwärmtraining für kommende Highlights wie Weltcup in London bzw. Sechstagerennen in Berlin. Auf dem Programm standen Handicaprennen, Ausscheidungsfahren, Temporunden, Punktefahren und erstmals Dernyrennen um die Berliner Meisterschaft für die Elite und die Junioren, die als besondere Attraktion im Rahmen eines Bahnpokals den abschließenden Höhepunkt bildeten. Mit dabei auch als Schrittmacher Peter Bäuerlein, der schon etliche nationale und internationale Titel bei den Stehern gewann, aber auch als Deutscher Meister mit dem Derny sich in Szene setzen konnte.


Die Sieger bei der U 13 hießen Simon Nickel von der RSG Sprinter Fredersdorf im Handicaprennen und im Ausscheidungsfahren, während Joshua Kauffmann vom SC Berlin die Temporunden dominierte. Yannick Schaffrath vom Berliner TSC siegte im Handicaprennen der U 15 und im Ausscheidungsfahren gab es einen Doppelsieg für den SC Berlin durch Benjamin Kühne-Fernandez vor Friedrich von Korff, wobei Letzterer bei den Temporunden ebenfalls Zweiter hinter seinem Vereinskameraden Hugo Rockstroh wurde. In einem weiteren für die Jugend, den Juniorinnen und Frauen ausgeschriebenen Handicaprennen gab es einen Dreifachsieg des Marzahner RC 94 durch Robin Ruhe vor Henning Sage und Paul Quabs, von denen Robin Ruhe und Henning Sage in dieser Reihenfolge auch im Ausscheidungsfahren die Nase vorn hatten und Erik Leonhardt vom SC Berlin auf den dritten Platz verwiesen. Die 30 Temporunden wurden dann eine Beute von Henning Sage, der mit 20 Punkten souverän vor Robin Ruhe mit 12 Punkten das Rennen für sich entschied.


Für die Junioren/Elite stand ein Ausscheidungsfahren auf dem Programm, das Philip Weber vom LKT Team Brandenburg vor Josh Falk Mechsner vom Berliner TSC für sich entschied. Eine knappe Entscheidung bot das 30 Runden Punktefahren, das Sebastian Schmiedel vom Berliner TSC mit 22 Punkten vor seinem Vereinskameraden Henrik Pakalski mit 21 Punkten und Routinier Henning Bommel vom LKT Team Brandenburg mit 10 Punkten gewann. Landesmeister der Junioren hinter dem Derny über 30 Runden wurde Albert Gathemann vom SC Berlin hinter Schrittmacher Marcel Möbus vor Nils Andratschke von den Zehlendorfer Eichhörnchen, der von Peter Bäuerlein geführt wurde.


Die Elite hatte zwei Vorläufe hinter dem Derny über jeweils 40 Runden zu bestreiten, die von Sebastian Schmiedel und Andreas Müller gewonnen wurden. Im Finale über 80 Runden der besten Sechs war dann Sebastian Schmiedel hinter Schrittmacher Peter Bäuerlein nicht zu schlagen, der Oskar Gebauer vom BSV AdW Berlin und Nicolas Brandt von den Zehlendorfer Eichhörnchen distanzierte und sich den Berliner Meistertitel sicherte. Nur Platz 5 mit zwei Verlustrunden blieb für Henning Bommel übrig, während Andreas Müller mit sogar drei Runden Rückstand nur auf Platz sechs einkam.


Der BRV hofft im nächsten Jahr den Bahnpokal als offene Serie durchführen zu können, so dass Fahrer auch anderer Landesverbände daran teilnehmen könnten. Den in diesem Jahr überwiegend nur spärlich besetzten Teilnehmerfeldern käme das sicherlich sehr zu Gute.


Bernd Mülle   

  

Ergebnisse Weihnachtspreis


Bildergalerie


Bei der Weiterleitung zur Bildergalerie, werden Sie auf die Seiten von Google geleitet.



Samstag 23. November 2018












Tissot UCI Track Cycling World Cup Berlin 2018


Vom 30. November bis 2. Dezember kommen die besten Bahnrad-Fahrer der Welt zum Weltcup ins Berliner Velodrom. Welt- und Europameister kämpfen auf der 250-Meter-Piste an der Landsberger Allee Velodrom Berlin um Siege und wichtige Punkte in der Olympia-Qualifikation.

Für Lizenzfahrer aus dem Berliner Radsport Verband e. V. der Altersklassen Schüler U11 bis einschließlich Junioren U19 hat der Bund Deutscher Radfahrer e.V. als Ausrichter ein besonderes Bonbon: Der Eintritt ist an allen Tagen frei. „So eine Möglichkeit gibt es nicht so oft, deshalb wollen wir dem Berliner Nachwuchs die Möglichkeit einräumen, Weltklasse-Radsport im Velodrom zu erleben“, sagt Burckhard Bremer, Chef des Organisationskomitees. Die Vorlage der Lizenz reicht - alle anderen bekommen weiterhin Tickets bei @Ticketmaster Deutschland Tissot UCI Track Cycling World Cup Berlin 2018 UCI Tissot.


Interessierte Nachwuchssportler, können sich mit Angabe Tag und Namen unter admin@brv-radsport.de anmelden.



Freitag, 23. November 2018



Werte Sportler, Trainer und Betreuer,

Am 12.12.2018 findet wieder der Weihnachtspreis

ab 17:00 Uhr im Velodrom statt.

Innerhalb des Weihnachtspreises wird die Radsportjugend die Ehrung der Bahnsichtungswertung für das Jahr 2018 durchführen.


Wir weisen darauf hin, das Bahnfachwart und Sportwart ein Extra Frauen Rennen in den Bahnokal integriert haben. Damit das Rennen der Frauen auch als eigenständiges Rennen stattfinden kann, isollten sich mindestens 9 Fahrerinnen melden.

Wir bitten interessierte Frauen sich bis spätestens 11.12.2018  unter der

E-Mail : info@berlin-radsport.de  mit Angabe des Namens, Vereins und UCI ID  zu melden. Wir hoffen auf rege Beteiligung der Frauen.

Des weiteren wird es eine LVM Derny für die Altersklassen Junioren/ Elite geben.

Der Ablaufplan





























Montag, 19.November 2018

Trotz weniger Starter in allen Altersklassen fanden am Wochenende, waren spannenden Wettkämpfe zu sehen. Es fanden nicht nur für die Altersklassen U13 bis Elite, sondern auch für die Steher die Landesmeisterschaften statt. Der kleine Bericht und die Ergebnislisten der Steher sind hier zu finden.

Die Ergebnisse der Nachwuchsklassen sind hier:

Gesamtergebnis U13

Gesamtergebnis U15

Gesamtergebnis U15 weiblich

Gesamtergebnis Jugend U17

Gesamtergebnis Junioren

Gesamtergebnis Männer

Ergebnis Rahmenprogramm


Foto: C. Mähler  Bilderlink

Weitere tolle Bilder wurden uns von Andreas Stenzel, Bikeblogger,  Instagram @BikeBlogBerlin / Twitter @BikeBloggerB

zur freien Verfügung gestellt, dafür möchten wir uns bedanken.

Auflösung 1200 px

 Auflösung  1920 px


Wir weisen darauf hin, das bei Anklicken der Bilderlinks, die Seiten des Internetangebotes des BRV verlassen werden und dadurch Nutzerdaten bei Google erhoben werden.




Sonntag, 18. November 2018

Ein weiterer Bericht des BSV AdW zur LVM Bahn 2018

Wir danken für die Bereitstellung

>>

LVM Berlin (Omnium):


Larissa Philipp holt Bronze


 


 

Der zweite Tag der Berliner Landesmeisterschaften im Omnium begann heute mit der Fortsetzung des Wettbewerbs der Schülerinnen (U 15). Hier ruhten alle Hoffnungen des BSV AdW auf Larissa Philipp, die nach der ersten Hälfte des Omniums auf Rang 3 rangierte. Um es vorweg zu nehmen, es hat am Ende für Larissa gereicht, und sie konnte diesen Platz halten und sich damit die Bronzemedaille sichern. Allerdings war es bis zum Ende des Wettbewerbs ein Ritt auf der Rasierklinge. Die Entscheidung fiel buchstäblich erst in letzter Sekunde, mit der Schlusswertung im Punktefahren. Erst dann konnte Larissa aufatmen und ihre Medaille  erleichtert und glücklich entgegennehmen.


Ebenso eng ging es auch bei den anderen Wettbewerben zu. So lieferten sich beispielsweise Paul Quabs und Felix Fleischmann (beide Marzahner RC 94) in der Altersklasse U 15 ein Kopf-an-Kopf-Rennen erster Güte. Beide landeten schließlich punktgleich auf dem ersten Platz. Landesmeister wurde aufgrund der besseren Schlusswertung Paul Quabs, bekannt auch als Neffe unseres Mitglieds Sven Schmidt…..

Weiterlesen auf der Internetseite des BSV AdW

Fotogalerie des BSV AdW

Wir weisen darauf hin, das bei anklicken des Bilderlinks, die Seite des BRV verlassen wird und Google Nutzerdaten erhebt. Auch bei anklicken auf die Webseite zur Homepage des BSV AdW wird die BRV Seite Seite verlassen .



Samstag, 17. November 2018

Werte Sportfreunde, anbei ein kleiner Bericht vom BSV AdW zur LVM Bahn aus Sicht des BSV.

Wir danken für die Bereitsellung.

>>


LVM Berlin (Omnium):


Gold und Bronze für den BSV AdW


 


 


Pünktlich um 11 Uhr fiel heute im Velodrom der erste Startschuss zu den Berliner Landesmeisterschaften im Omnium. Den Auftakt machten dabei die Schüler der Altersklasse U 13, bei denen aus den Reihen des BSV AdW leider Onno Kirste fehlte. Er laborierte noch immer an den Folgen eines Armbruchs und war daher zum Zuschauen verdammt. Bei den Mädchen war Athina Trommler die einzige Berliner Vertreterin, sodass ihr die Goldmedaille und der Meistertitel bereits von vornherein sicher waren. Gleichwohl versuchte sie auf der Bahn ihr Bestes zu geben und mit den männlichen Konkurrenten mitzuhalten, was ihr insgesamt auch sehr ordentlich gelang. Bei den Schülerinnen der Altersklasse U 15 lag die Zahl der Sportlerinnen über der der zu vergebenden Medaillen, sodass hier jeweils mit Spannung auf die einzelnen Resultate geschaut wurde. Unsere Larissa Philipp zeigte eine gute Tagesform und rangiert nach dem ersten Wettkampftag auf Platz 3. Damit besteht die berechtigte Hoffnung, dass morgen für den BSV AdW eine weitere Medaille herausspringt. Ebenfalls heiß her ging es bei den Junioren. Zwar war auch hier die Zahl der fünf Teilnehmer recht überschaubar, aber aufgrund der Leistungsdichte war für Spannung gesorgt. Bis zum abschließenden Punktefahren war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen,……..

Weiterlesen auf der Homepage das BSV AdW

Und die passenden Fotos

Fotos Andreas Schmidt

Wir weisen darauf hin, das bei anklicken des Bilderlinks, die Seite des BRV verlassen wird und Google Nutzerdaten erhebt. Auch bei anklicken auf die Webseite zur Homepage des BSV AdW wird die BRV Seite Seite verlassen .



Samstag, 10. November 2018


Update zur LVM Bahn Omnium




Sehr geehrte Vereinsvorsitzende, Trainer und Betreuer,




Für die bereits ausgeschriebene Omniums Meisterschaften 2018 haben sich im Ablauf noch einmal Änderungen ergeben, des weiteren sind die Starterlisten online.


Information zur LVM - Ausschreibung als Download


Zeitplan LVM Bahn Tag 1 als Download


Zeitplan LVM Bahn Tag 2 als Download


Starterlisten als Download




Mit sportlichem Gruß


Werner Otto


Bahnfachwart




Dienstag, 6.November 2018


Tissot UCI Track Cycling World Cup Berlin 2018


Vom 30. November bis 2. Dezember kommen die besten Bahnrad-Fahrer der Welt zum Weltcup ins Berliner Velodrom. Tissot UCI Bahn Weltcup 2018/19 Berlin - 1. Tag Tissot UCI Bahn-Weltcup 2018/19 Berlin - 3. Tag Tissot UCI Bahn Weltcup 2018/19 Berlin - 2. Tag Olympiasieger, Welt- und Europameister kämpfen auf der 250-Meter-Piste an der Landsberger Allee Velodrom Berlin um Siege und wichtige Punkte in der Olympia-Qualifikation. Für Lizenzfahrer aus Berlin Berliner Radsport Verband e. V. der Altersklassen Schüler bis einschließlich Junioren hat der Bund Deutscher Radfahrer e.V. als Ausrichter ein besonderes Bonbon: Der Eintritt ist an allen Tagen frei. „So eine Möglichkeit gibt es nicht so oft, deshalb wollen wir dem Berliner Nachwuchs die Möglichkeit einräumen, Weltklasse-Radsport im Velodrom zu erleben“, sagt Burckhard Bremer, Chef des Organisationskomitees. Die Vorlage der Lizenz reicht - alle anderen bekommen weiterhin Tickets bei @Ticketmaster Deutschland Tissot UCI Track Cycling World Cup Berlin 2018 UCI Tissot




Freitag, 26. Oktober 2018


Informationen zur LVM Omnium  und offene Stehermeisterschaften am 17./18.11.2018


17.11.2017  LVM für die Altersklassen Schüler U13 m./w. und Junioren sowie

Schüler U15 und Schülerinnen U15 (1. Tag)


18.11.2018  LVM für die Altersklassen Jugend und Juniorinnen sowie Elite

und Senioren, Schüler U15 und Schülerinnen U15 (2. Tag)


Für die LVM gelten die Jahrgänge von 2018, es werden max. 24 Starter je Rennen

zugelassen!


Gefahren wird mit den Bahnpokalnummern 2018!


Die Läufe zu den offenen Stehermeisterschaften finden an beiden Renntagen statt.

Meldungen an Rainer Podlesch – Tel. 0170 / 9159521.


Am 17./18.11.2018 finden für die jeweiligen Altersklasse, die keine LVM haben, Rahmenwettbewerbe statt.


VKK: Steffen Schulz


Meldeschluß für die LVM ist Freitag, 09. November 2018


Es werden keine Nachmeldungen angenommen!


Meldung nur schriftlich an:  info@berlin-radsport.de


gez.  Werner Otto

 Bahnfachwart BRV e.V.


Information zur LVM - Ausschreibung als Download

Zeitplan LVM Bahn Tag 1 als Download

Zeitplan LVM Bahn Tag 2 als Download





Dienstag, 22.Oktober 2018

Werte Sportler, Trainer, Betreuer,

Die Nutzungszeiten für den Monat November 2018 sind online.

Wir möchten darauf hinweisen, das die Beantragung der Zeiten bis zum 25. des Vormonates zu erfolgen hat.

Nutzungszeiten bitte an die bekannten Mailadressen senden.

Die Nutzungszeiten sind auf der Seite Bahntermine oder Bahnradsport einsehbar.

Die Kabinen und Werkstätten sind bis zum 23.11.2018 leerzuräumen und die Schlüssel beim Zeugwart abzugeben.


Donnerstag, 25.Oktober 2018


Erster Weltcup-Sieg für Moritz Malcharek

- Berliner retten Medaillenehre des BDR –




Die Weltcup-Saison 2018/19 der Bahnradsportler hat im französischen Saint-Quentin-en-Yvelines für den Bund Deutscher Radfahrer (BDR) recht erfolgreich begonnen, wenn auch nur zwei Medaillen errungen wurden. Dafür sorgten überraschenderweise zwei in Berlin beheimatete Athleten, von denen der 21-jährige für das LKT Team Brandenburg fahrende Moritz Malcharek das Punkterennen gewann und die routinierte, 35-jährige Charlotte Becker von Hitec Products in der gleichen Disziplin bei den Frauen auf Rang drei einkam. Sie hatte im 24-köpfigen Fahrerfeld noch vor der letzten Wertung in Führung gelegen, nachdem sie gemeinsam mit sechs anderen Fahrerinnen einen Rundengewinn vollzogen hatte, aber dann im letzten Sprint keine Punkte mehr sammeln konnte. Den gewann Ganna Solovei aus der Ukraine mit 10 Punkten vor der Italienerin Maria Giulia Confalonieri mit 6 Punkten, so dass die Italienerin mit insgesamt 34 Punkten vor Ganna Solovei mit 33 Punkten siegte, während Charlotte Becker mit 30 Punkten auf dem Bronzerang landete.


Für Moritz Malcharek war zunächst ein Vorlauf über 15 km zu absolvieren, da insgesamt 29 Fahrer am Start standen und nur 24 das Finale über 30 km bestreiten durften. Der Berliner erspurtete sich als Zwölfter lediglich fünf Punkte, die haarscharf für den Einzug ins Finale ausreichten. Dort schlug dann für den Berliner die große Stunde, als er als einziger zwei Rundengewinne erzielte und mit 53 Punkten von dem spurtstarken Briten Mark Stewart mit 45 Punkten nicht mehr zu schlagen war, der wiederum den stark fahrenden Griechen Christos Volikakis mit 43 Punkten knapp auf den dritten Rang verwies. Zu den Geschlagenen zählten immerhin so bekannte Fahrer wie der Belgier Kenny de Ketele, der Spanier Sebastian Mora oder der Franzose Morgan Kneisky, was die tolle Leistung des jungen Berliners unterstreicht.


Damit waren für Moritz Malcharek die Wettkämpfe aber nicht beendet, da er noch für das abschließende Madison an der Seite von Theo Reinhardt vorgesehen war. Mit einer durchaus ansprechenden Leistung fuhren die erstmals gemeinsam fahrenden Berliner auf einen guten 6. Platz unter 18 Teams, von denen am Ende die Dänen Lasse Norman Hansen/Michael Mörköv vor den Polen Wojciech Pszczolarski/Daniel Staniszewski und den Australiern Leigh Howard/Kelland O’Brien die Nase vorn hatten. In einem nur durch Rundenverluste geprägten Rennen waren die Dänen mit 39 Punkten überlegene Sieger, die sich insgesamt in neun von zwölf Wertungen u.a. mit vier Siegen platzierten und damit allen anderen Teams den Schneid abkauften…….



Aufgrund der Länge des Artikels bieten wir diesen als PDF an.

 Kompletten Artikel weiterlesen als PDF

Weiterlesen auf Turus.net

Foto: Danke an Arne Mill zur Bereitstellung




Freitag, 19. Oktober 2018





6. Bahnpokal in 2018 ohne Beteiligung des SC Berlin

- Zwietracht im Berliner Radsport-Verband e.V. (BRV) findet Fortsetzung –




Der Landestrainer des BRV Volker Winkler wollte diesen für den Nachwuchs durchaus wichtigen Bahnpokal am letzten Mittwoch nicht zur Austragung kommen lassen, da der SC Berlin mit dem größten Potenzial an Nachwuchsfahrern auf einen generellen Start seiner Athleten verzichtet hatte. Damit hätte er aber den übrigen Fahrern keinen Gefallen getan, die diese Möglichkeit der Betätigung auf der Bahn des Velodroms nutzen wollten. Natürlich war die Folge ein sehr kleines Starterfeld in allen Leistungsklassen, so dass sich die Organisatoren etwas einfallen lassen mussten.


Man einigte sich letztlich auf 10 Wettbewerbe für die Klassen U 13, U 15, Jugend, Junioren und Elite, wobei über 100 m fliegend der U 13 Simon Nickel von der RSG Sprinter Fredersdorf in 7,72 Sekunden siegte und bei der U 15 Felix Fleischmann vom Marzahner RC 94 über 200 m fliegend in 13,93 Sekunden erfolgreich war. Aber die nur zwei bzw. vier (!) Teilnehmer in diesen beiden Wettbewerben gaben doch zu denken. Die Marzahner feierten unter fünf Startern durch Robin Ruhe und Henning Sage bei der Jugend über eine Runde stehend in 20,89 bzw. 21,50 Sekunden einen Doppelsieg, während nur ein Junior mit Nils Andratschke von den Zehlendorfer Eichhörnchen für die gleiche Distanz 21,31 Sekunden benötigte. Selbst der Elitefahrer Tarek Al Moakee von der NRVg. Luisenstadt konnte mit 21,09 Sekunden die Zeit von Jugendfahrer Robin Ruhe ebenso wie seine beiden Mitstreiter nicht unterbieten.


Die Schüler U 13 und U 15 trugen gemeinsam ein Ausscheidungsfahren und 10 Temporunden aus, wo beide Male Felix Fleischmann als Sieger unter sechs Startern hervorging. Auch die Jugend, die Junioren und die Elitefahrer starteten gemeinsam mit neun Athleten in einem Ausscheidungsfahren und den 20 Temporunden und hier gab es mit Tarek Al Moakee ebenfalls einen Doppelsieger. Höhepunkt war dann das mit 15 Fahrern gestartete, abschließende Handicaprennen über drei Runden, das mit Henning Sage vor Robin Ruhe einen Doppelsieg für den Marzahner RC 94 einbrachte. Hier waren alle fünf Rennklassen am Start, jeder Fahrer mit jeweils 10 Meter Vorgabe startend, so dass der Weg für den vom Mal gestarteten Tarek Al Moakee recht weit war und er letztlich nur noch Platz sieben erreichte.


Der mit hervorragender Nachwuchsarbeit so oft gelobte SC Berlin hat sich mit seiner Nichtteilnahme am Bahnpokal keinen Gefallen getan. Die seit Jahren vorhandenen Gräben zwischen dem Verein und dem BRV sind dadurch bestimmt nicht kleiner geworden und es ist längst an der Zeit an alle Beteiligten zu appellieren, diesem unsäglichen Treiben ein Ende zu bereiten. Nur gemeinsam kann Berlin wieder zu einer Hochburg des Radsports werden und den durchaus vorhandenen Talenten eine gesunde Basis geben. Dabei sollte doch unter gestandenen Personen eine konstruktive Zusammenarbeit möglich sein!


Bernd Mülle   


 Download Bahnpokal Stand nachdem 17.10.2018            

   





Donnerstag, 18.Oktober 2018


Mitteilung zur Beantragung der Velodromnutzung


Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport weist auf den

Termin 31. Oktober 2018 hin.

In Vorbereitung auf das kommende Trainingsjahr 2019 wird auf die Abgabe der erforderliche Anträge der diversen Vereine auf Nutzung der Radrennbahn im Velodrom für das Kalenderjahr 2019 aufmerksam gemacht.

Download Formular








Mittwoch, 12.September 2018





Werte Sportler, Trainer und Betreuer,

Anbei die Terminplanung der Oktoberzeiten. Diese wird absofort im, obenliegenden Kalender angezeigt. Per Klick auf „Bahnpokal“ wird der entsprechende Ablaufplan im Browser oder dem eigenen PDF- Programm angezeigt.


Bitte daran Denken bis zum 25. September die Planung abzugeben.



 


Toni Holst und Vladislav Eikhorn Dreifachsieger beim Bahnpokal

- Vorab fand die Sportlerehrung 2017 statt –


Es war am vergangenen Mittwoch ein besonderer Bahnpokal im Velodrom, denn bevor kräftig in die Pedalen getreten wurde, fand die Ehrung aller Sportler für die Sichtungswettbewerbe auf Bahn und Strasse des Jahres 2017 statt. Von den Klassen U 11 bis U 15 wurden zunächst die Erfolge auf der Strasse mit Urkunden und Pokalen geehrt und dabei wurden die jeweils drei Besten ausgezeichnet. Bei der U 11 hieß der Sieger Erik Arns von RV Lichterfelde-Steglitz, Benjamin Dörnbrack und Janike Maira Lode vom SC Berlin siegten bei der U 13 männlich/weiblich und Henning Sage vom Marzahner RC 94 war der Beste der U 15 männlich, während Elena Jährig vom SC Berlin die meisten Punkte bei der U 15 weiblich gesammelt hatte.


Für die Bahnwettbewerbe wurden nur die Klassen U 13 und U 15 geehrt und hier zeichnete sich bei der U 13 ein weiteres Mal Toni Holst vom SC Berlin aus, während Lilli Marz vom BRC Semper bei der weiblichen U 13 erfolgreich war. Im großen Duell der beiden Topvereine SC Berlin und Marzahner RC 94, die im Nachwuchsbereich seit Jahren federführend sind, siegte bei der U 15 Paul Quabs vom Marzahner RC 94, der Erik Leonhardt vom SC Berlin distanzieren konnte. Dafür dominierte der SC Berlin bei der U 15 weiblich mit gleich vier Fahrerinnen auf den ersten Plätzen. Josephine Körnig war dabei die Siegerin, die Laura Lotter, Paula Leonhardt und Fabienne Jährig auf die Plätze verwies.   


Nach den Ehrungen war der Bahnpokal mit insgesamt 12 Rennen für die Klassen U 13 bis Elite angesagt und hier zeigte sich einmal mehr Toni Holst in phantastischer Form, der alle drei Rennen seiner Klasse dominierte. Über die Unbekannte Distanz besiegte er Onno Kirste und Larissa Philipp vom BSV AdW, setzte sich im Ausscheidungsfahren gegen Vivian Stiller vom SC Berlin und Athina Trommler vom BSV AdW durch und ließ auch im 15 Runden Punktefahren gegen seine Vereinskameraden Benjamin Kühne-Fernandez und Joshua Kauffmann nichts anbrennen.  


In der Klasse U 15 war Felix Fleischmann vom Marzahner RC 94 sowohl über die Unbekannte Distanz als auch im Ausscheidungsfahren vor Erik Leonhardt erfolgreich, während vier weitere Fahrer des SC Berlin die Plätze drei bis sechs belegten. Im 30 Runden Punktefahren konnte dann einer von ihnen, Oskar Leben, den Spieß umdrehen und mit 27 Punkten Felix Fleischmann um vier Punkte distanzieren. Die Einerverfolgung über 2000 m entschied Erik Leonhardt für sich, der in 2:32,10 Minuten hauchdünn Henning Sage hinter sich ließ, der 2:32,11 Minuten für diese Distanz benötigte.


Das Scratch- und Ausscheidungsrennen der Jugend dominierte jeweils Vladislav Eikhorn vom SC Berlin, der aus Kasachstan stammt und seit einiger Zeit in Berlin lebt. Die Marzahner Henning Sage und Sascha Telschow konnten seinen Sieg nicht verhindern und auch in der Einerverfolgung über 3000 m war Vladislav Eikhorn in 3:42,36 Minuten von Sascha Telschow nicht zu schlagen, der in 3:55,40 Minuten chancenlos war.  


Die Junioren und die Elite fuhren das Ausscheidungsfahren und die 30 Temporunden gemeinsam, während im 60 Runden Punktefahren auch noch Jugendfahrer dabei waren. Stark verbessert zeigte sich der Syrer Tarek Al Moakee von der NRVg. Luisenstadt, der sowohl die Temporunden als auch das Punktefahren jeweils vor Patrick Dietze vom SC Berlin gewann und hinter Elias Richter vom Marzahner RC 94 noch den zweiten Platz im Ausscheidungsfahren belegte. Dennoch war es ein wenig schade, dass nur wenige Elitefahrer den Weg ins Velodrom gefunden hatten und so die Konkurrenz überschaubar blieb.


Bernd Mülle

 



Freitag, 7. September 2018


Ergebnis Bahnpokal 05.09.2018

Werte Sportler, Trainer, Betreuer


untenstehend der direkte Link zum Ergebnis des Bahnpokal vom 05.09.2018.


Wir werden hier die Dateien zum direkten Download anbieten.



Download Tagesergebnis Bahnpokal 5.9.2018


Download Gesamtstand Sichtung Bahn Stand 7.9.2018





Freitag, 31.August 2018



Calvin Dik: Ein Riesentalent auf dem Weg nach oben

- Der Junior glänzt bei den Welt- und Europameisterschaften auf der Bahn –


Es ist schon bemerkenswert: da fährt ein junger Mann bei den Welt- bzw. Europatitelkämpfen in Aigle/Schweiz in die Medaillenränge und von der sogenannten Sportmetropole Berlin nimmt kaum einer Notiz davon. Der Berliner Radsport Verband e.V. (BRV) macht trotz nicht vorhandener Lobby bei den einschlägigen Kreisen und vielen internen Problemen dennoch immer wieder durch herausragende Leistungen seiner Sportler auf sich aufmerksam, dabei sich stützend auf die gute Arbeit in den Vereinen, wie z.B. beim RSV Werner Otto, dem SC Berlin oder dem Marzahner RC 94, wo hervorragende Trainer den Grundstein für spätere Topleistungen legen.


Hinzu kommt das einzigartige Engagement der Eltern, die ihre gesamte Freizeit für den Leistungssport ihrer Kinder opfern und ohne deren finanzielle Unterstützung das alles nicht möglich wäre. So ist es auch bei Calvin Dik vom RSV Werner Otto, dessen Eltern mit großem Einsatz dabei sind und dabei die Unterstützung bzw. die Wertschätzung von Erfolgen seitens des BRV aber auch des Landessportbundes eher vermissen. Bei anderen Landesverbänden und auch Nationen läuft es besser, da werden Topleistungen bei Welt- und Europameisterschaften entsprechend honoriert und gewürdigt. Dann muss man sich auch nicht wundern, wenn es immer wieder dazu kommt, dass Sportler aus Berlin den Landesverband wechseln.


Für Berlins Aushängeschild auf der Bahn Calvin Dik war der August ein ereignisreicher und auch kräftezehrender Monat mit zwei internationalen Meisterschaften innerhalb von zehn Tagen. Zunächst stand die Bahn-Weltmeisterschaft des Nachwuchses vom 15. bis 19. August an, wo er im Punktefahren und im Madison gemeinsam mit Nils Weispfennig vom RSV Edelweiß Oberhausen am Start war. Im Punktefahren ließ sich Calvin Dik im zweiten Vorlauf den Sieg nicht nehmen und distanzierte dabei den starken Australier Lucas Plapp, die beide zu den vier Fahrern gehörten, die einen Rundengewinn erzielten. Die Regenerationszeit für Calvin Dik zum späteren Finale betrug weniger als eine Stunde, was sich im Finale über 120 Runden mit zwölf Wertungsspurts schon bemerkbar machte. Hier hatte dann aber der Australier das bessere Ende mit drei (!) Rundengewinnen für sich, während Calvin Dik nur einen herausfuhr und mit Rang fünf vorliebnehmen musste. Unter 20 Startern konnte er dennoch mit diesem Ergebnis mehr als zufrieden sein.


Im Madison belegten Calvin Dik/Nils Weispfennig im zweiten Vorlauf den vierten Platz, mit dem sie locker das Finale erreichten. Auf diesem undankbaren vierten Platz landeten sie auch im Finale über 140 Runden, das von 13 gestarteten Mannschaften nur acht beendeten und von den Australiern Blake Quick/Lucas Plapp gewonnen wurde. Sie fuhren aber ein starkes Rennen und lagen vor der Schlusswertung nur einen Punkt vom dritten Platz entfernt, den sie durch Behinderung und dem folgenden Ausweichmanöver nicht mehr realisieren konnten.


Nur zwei Tage später fand am gleichen Ort die Europameisterschaft statt, etwas unüblich vom Zeitverlauf und vom Austragungsort her, aber es hatte seinen Grund. Anders als in den Jahren zuvor, wo die europäischen Titelkämpfe im Juli des Jahres stattfanden, sollten sie in diesem Jahr vom 21. bis 26. August im italienischen Montichiari ausgetragen werden. Durch die  Schließung des Velodroms von Montichiari musste die Europameisterschaft kurzfristig abgesagt werden, aber der Europäische Radsportverband (UEC) fand schnell einen neuen Ausrichter und so war erneut Aigle Veranstalter eines großen Radsportevents für den Nachwuchs.


Berlin war wieder durch Calvin Dik vertreten und auch Berlins zweites As im Bahnradsport Elias Richter vom Marzahner RC 94 war diesmal am Start. Letzterer wurde im Punktefahren über 120 Runden als 10. klassiert, während er im Ausscheidungsfahren auf Platz 11 landete. Für Calvin Dik stand zunächst die Mannschaftsverfolgung auf dem Programm und mit einem vierten Platz in der Qualifikation reichte es schließlich zum Lauf um Platz drei, wo er mit Max Gehrmann vom RSC Turbine Erfurt, Jannis Peter vom SSV Gera und Tobias Buck-Gramcko von Tuspo Weende die starken Belgier mit einem neuen deutschen Rekord von 4:07,401 Minuten auf den vierten Platz verwies und somit die Bronzemedaille hinter Polen und Italien gewann.


Der Berliner wurde darüber hinaus noch im Omnium und Madison eingesetzt und dabei erreichte er weitere, ganz ausgezeichnete Ergebnisse. Zunächst gab es im Omnium eine tolle Silbermedaille mit 129 Punkten nur knapp hinter dem Belgier Fabio van den Bossche, der 132 Punkte erzielte. „Ich habe im Scratchrennen mit dem 12. Platz den Titel verloren, hatte dort nicht ins Rennen gefunden und falsch gekettet“, sagte Calvin Dik, der sich dennoch über den Silberrang freuen durfte. Die Temporunden hatte er sogar mit zwei Rundengewinnen siegreich gestaltet und auch der fünfte Platz im Ausscheidungsfahren ließ dennoch alle Chancen für das abschließende Punktefahren offen. Auch dort konnte er einen Rundengewinn vollziehen und sich die 10 Punkte für den Schlussspurt sichern, womit er den Italiener Tommaso Nencini noch auf Platz drei verwies.


Im abschließenden Madison mit seinem kongenialen Partner Nils Weispfennig gab es eine weitere Silbermedaille hinter den siegreichen Belgiern Nicolas Wernimont/Fabio van den Bossche, die trotz des finalen Spurtsiegs der Deutschen nicht mehr von Platz 1 zu verdrängen waren. In dem von 12 Mannschaften bestrittenen Finale war kein einziger Rundengewinn zu verzeichnen und letztlich beendeten auch nur acht Teams das Rennen. Am Ende waren es neun Punkte, die die Belgier Vorsprung hatten, während die Polen Damian Papierski/Filip Prokopyszyn auf Rang drei ebenfalls neun Punkte weniger als die Deutschen auf dem Konto hatten. Das Rennen begann für Calvin Dik/Nils Weispfennig vielversprechend, aber durch den Sturz eines Spaniers kamen sie etwas aus dem Rhythmus und ließen ein paar Punkte in den Wertungen liegen.


Alles in allem gaben Elias Richter und insbesondere Calvin Dik eine gute Figur ab und bewiesen einmal mehr, dass in Berlin hervorragende Talente vorhanden sind, die sogar international bestehen können. Es ist immer von der Sportmetropole Berlin die Rede, aber in dieser wird der Radsport –eine Sportart, die international wie kaum eine andere ständig große Erfolge erzielt- einfach nur stiefmütterlich behandelt. Man muss sich nur einen weiteren jungen Mann wie Maurice Ballerstedt vom SC Berlin als Beispiel nehmen, der auf der Straße bei den Junioren zum Kader des Bund Deutscher Radfahrer (BDR) zählt und in der Gesamtwertung der Rad-Bundesliga derzeit einen ausgezeichneten zweiten Platz einnimmt.

Fahrradinitiative hin oder her: auch der Radsport hat ein Recht auf mehr Beachtung und sollte bei den vielen Events dieser Stadt nicht immer auf dem letzten Platz stehen. Die Deutschland Tour hat gerade zuletzt wieder eindeutig bewiesen, dass das Interesse für leistungsmäßigen Radsport durchaus vorhanden ist.


Bernd Mülle            


  


  

 






Montag, 27 August 2018


Bahnzeiten September 2018


Werte Sportler, Trainer und Betreuer,

anbei die Bahnzeiten für den monat September.

Aufgrund eines Schul-/ Sichtungsprojektes an dem Berliner Schulen teilnehmen,

ist die Nutzung der Bahn vom 4.9. bis 7.9. erst ab 14 Uhr möglich.


04.09.2018 X

05.09.2018 Bahnpokal

06.09.2018 X

07.09.2018 X

   

M. Lemke


Sportwart



Montag, 27 August 2018

Update Bahnzeiten August 2018

 

Werte Sportler, Trainer und Betreuer,

Der für den 29.8.2018 angesagt Bahnpokal fällt aus organisatorischen Gründen aus.


 



August 2018


Dienstag,       21. August 2018 X

Mittwoch,       22. August 2018 X

Dienstag,       28. August 2018 X

Mittwoch,       29. August 2018 X

Donnerstag,  30. August 2018 X


M. Lemke

Sportwart



Berlins Radsportnachwuchs bei DM Omnium ohne Medaille

Dienstag, 24 Juli 2018   

Fabienne Jährig nach guter Leistung auf undankbarem 4. Platz


Am vergangenen Wochenende fanden in Köln die Deutschen Meisterschaften im Omnium für den Nachwuchs statt. In den vier Altersklassen Schüler U 15, Schülerinnen U 15, Jugend und weibliche Jugend war der Landesverband Berlin nur mit insgesamt sechs Sportlern vertreten, wobei in der Altersklasse Schülerinnen U 15 Berlin gar nicht am Start war. Bei fast tropischen Temperaturen waren die jungen Athleten gefordert, die sich spannende Wettkämpfe lieferten, um ihre neuen Meister zu ermitteln.


19 Starter bei den Schülerinnen benötigten keine Vorläufe und so gewann zunächst Julia Schäfer vom SSV Gera die 100m fliegend in 6,552 Sekunden bevor sie auch das 500m Zeitfahren in 39,27 Sekunden gewann. In der folgenden 2000m Einerverfolgung war dann in 2:48,632 Minuten Cassandra Bloch vom RSC Turbine Erfurt die Schnellste und im abschließenden Ausscheidungsfahren hatte dann Carla Tusint vom Radsport Team Kraichgau


die Nase vorn. Somit ging der Titel an Cassandra Bloch mit 92 Punkten vor Julia Schäfer mit 87 Punkten und Carla Tusint, die am Ende 75 Punkte auf ihrem Konto hatte.


Bei den Schülern waren insgesamt 34 Fahrer am Start, darunter mit Paul Quabs vom Marzahner RC 94 nur ein Berliner, der sich aber letztlich beachtlich schlug. In zwei Vorläufen in Form eines Punktefahrens über 30 Runden wurden die 24 Teilnehmer für den Omnium-Wettbewerb ermittelt und hierbei qualifizierte sich auch Paul Quabs als Achter des zweiten Laufes. Diesen Platz belegte er auch zunächst über 100m fliegend in 6,320 Sekunden, die Corneel Mäder vom RSC Turbine Erfurt in 5,971 Sekunden dominierte. Es schien, als hätte Paul Quabs den 8. Platz abonniert, denn auch im 500m Zeitfahren belegte er diesen Rang in 37,893 Sekunden, das Lucas Küfner vom SSV Gera in 36,471 Sekunden für sich entschied. Die 2000m Einerverfolgung gewann erneut Corneel Mäder, während Paul Quabs mit dem 16.Platz vorliebnehmen musste. Der abschließende 9. Platz im Ausscheidungsfahren, das wiederum Lucas Küfner gewann, bedeutete in der Endabrechnung Platz 11 und stellte durchaus ein achtbares Ergebnis dar. Den Titel sicherte sich Corneel Mäder mit 93 Punkten knapp vor Lucas Küfner, der 90 Punkte auf sein Konto brachte.


Bei der weiblichen Jugend U 17 waren mit den Geschwistern Fabienne und Elena Jährig vom SC Berlin 23 Fahrerinnen am Start und schon im ersten Wettbewerb, dem Scratchrennen über drei Kilometer zeigte sich Fabienne Jährig als Drittplatzierte hinter Hanna Dopjans und Paulina Peiker, beide vom RSV Irschenberg, von ihrer besten Seite. Die 20 Temporunden, die auf den ersten beiden Plätzen das gleiche Bild boten, sah Fabienne Jährig als Siebte immer noch aussichtsreich für die Gesamtwertung im Rennen. Im Ausscheidungsfahren, das Lana Eberle vom RSV Edelweiß Oberhausen für sich entschied, brachte der 6. Platz von Fabienne Jährig vor dem letzten Wettbewerb eine gute Ausgangsposition für das Podium, als sie in der Zwischenwertung einen ausgezeichneten vierten Platz einnahm. Das abschließende Punktefahren über 30 Runden musste nun die Entscheidung bringen und hier konnte sich Fabienne Jährig mit nur 4 Punkten nicht mehr verbessern, so dass die Podiumsplätze an Paulina Peiker mit 122 Punkten vor Hanna Dopjans mit 118 Punkten und Lana Eberle mit 105 Punkten gingen. Der letztlich vierte Platz mit 98 Punkten für Fabienne Jährig war aller Ehren wert und ein tolles Ergebnis, während ihre Schwester Elena mit dem 13. Platz durchaus auch zufrieden sein konnte.


Die männliche Jugend U 17 hatte mit 45 Teilnehmern das größte Starterfeld, so dass auch hier zwei Vorläufe als Punktefahren über 40 Runden nötig waren, um die 24 Kandidaten für das Omnium zu ermitteln. Aus Berlin war der Marzahner RC 94 mit den drei Fahrern Robin Ruhe, Henning Sage und Sascha Telschow dabei, von denen sich nur Henning Sage als guter Zweiter seines Vorlaufes für das Omnium qualifizierte und Robin Ruhe als 18. sowie Sascha Telschow als 21. im anderen Vorlauf ausschieden. Die Wettbewerbe des Omniums wurden mit Vehemenz in Angriff genommen und schon im 5 km Scratchrennen, das Benjamin Boos vom RSV Ellmendingen gewann, musste Henning Sage als 21. erkennen, dass die Trauben hoch hängen. Die 20 Temporunden dominierte dann Tim Torn Teutenberg vom FC Lexxi Speedbike und auch hier blieb für Henning Sage nur der 15. Platz übrig. Als Roman Duckert vom Frankfurter RC 90 das Ausscheidungsfahren gewann, landete Henning Sage auf Platz 16


und lag damit im Zwischenergebnis vor dem abschließenden Punktefahren über 40 Runden auf Rang 19. Im Gesamtergebnis rutschte er zum Abschluss noch auf Platz 20, ein Ergebnis, das unter den Bedingungen noch akzeptabel war. Den Titel holte sich schließlich Tim Torn Teutenberg mit 119 Punkten vor den beiden Ellmendingern Plinius Naldi mit 106 Punkten und Benjamin Boos mit 102 Punkten.


„Eine gut organisierte Meisterschaft bei extremer Hitze forderte einiges von den jungen Athleten, die schnelle, kampfbetonte Rennen lieferten. Dazu zweimal ein Rennabbruch nach Stürzen im Ausscheidungsfahren, der keine Ruhe ins Feld brachte, so sind die Ergebnisse meiner Fahrer als insgesamt akzeptabel zu bezeichnen“, gab Michael Lemke als Verantwortlicher beim Marzahner RC 94 zu Protokoll.


Drei Madisonwettbewerbe rundeten die Omniummeisterschaft noch ab, wobei bei der Jugend Henning Sage und Robin Ruhe ein Team bildeten, das vorzeitig zur Aufgabe gezwungen war, da Henning Sage zwei Wespenstiche, u.a. im Brustbereich, erlitt, die eine Weiterfahrt unmöglich machten.


Bernd Mülle






Calvin Dik zweifacher Deutscher Meister auf der Bahn

Mittwoch, 18 Juli 2018   

Berlins Nachwuchs überzeugt in Dudenhofen


Die 132. Deutschen Bahnmeisterschaften in Dudenhofen verliefen für Berlins Nachwuchs mehr als erfolgreich. Die gute Nachwuchsarbeit in den Vereinen des Berliner Radsport Verband e.V. trägt besonders in diesem Jahr Früchte und bringt Erfolge, die man so nicht erwarten konnte. Es begann mit der Bronzemedaille für Josephine Körnig vom SC Berlin im 500 m Zeitfahren der weiblichen Jugend, als sie nur Sophie Deringer aus Dudenhofen und Lara Fabienne Neumann aus Schwerin den Vortritt lassen musste. In der 3000 m Einerverfolgung der Junioren war die zweite Bronzemedaille durch Calvin Dik vom RSV Werner Otto fällig, der in der Qualifikation mit 3:30,053 Minuten Platz drei belegt hatte, um dann im kleinen Finale um Bronze mit 3:26,090 Minuten die absolute Bestzeit zu erzielen und seinen Gegner Hannes Wilksch aus Luckau auf den undankbaren vierten Platz zu verweisen. Im Finallauf um Platz 1 war Jannis Peter aus Gera gegen Milan Henkelmann aus Erfurt erfolgreich, der in der Qualifikation mit 3:28,985 Minuten noch die schnellste Zeit vorgelegt hatte.


Für Berlins Aushängeschild Calvin Dik sollte die Bronzemedaille noch längst nicht alles gewesen sein. Eine zweite bronzene Medaille kam noch in der 4000 m Mannschaftsverfolgung hinzu, wo er mit Jakob Antkowiak vom BSV AdW, Elias Richter vom Marzahner RC 94 und Tobias Buck-Gramcko von Tuspo Weende im Team Landesverband Berlin/Niedersachsen im Kampf um Bronze den Landesverband Bayern bezwang. Nachdem Jakob Antkowiak den 1. Vorlauf im Punktefahren gewonnen hatte und Calvin Dik im zweiten Vorlauf auf Platz zwei gelandet war, sorgte Calvin Dik im Finale über 80 Runden für den Paukenschlag, als er die starke Konkurrenz mit dem Erfurter Max Gehrmann und Oscar Uhlig aus Kelheim souverän in Schach hielt und sich den Meistertitel sicherte. Seine überragende Form setzte der Berliner dann auch noch im Madison um, als er sich seinen zweiten Titel an der Seite des Oberhauseners Nils Weispfennig holte und dabei Max Gehrmann/Jannis Peter sowie seinen Berliner Landsmann Elias Richter an der Seite von Milan Henkelmann distanzierte.


Bemerkenswert auch die Leistung des weiblichen Jugendvierers vom SC Berlin, der in der Besetzung Paula Leonhardt, Elena Jährig, Fabienne Jährig und Josephine Körnig in der Mannschaftsverfolgung über 3000 m Bronze holte und auch der 5. Platz von Paula Leonhardt in der 2000 m Einerverfolgung unterstrich die gute Arbeit, die gerade in diesem Verein seit Jahren geleistet wird.


Abschließend sollten auch die guten Leistungen der Berliner Elitefahrer nicht unerwähnt bleiben. Besonders hervorzuheben ist der Auftritt von Charlotte Becker vom Team Hitec Products, die allein drei Titel bei diesen Meisterschaften gewinnen konnte und darüber hinaus noch den zweiten Platz in der 3000 m Einerverfolgung belegte, wo sie im Finale von der überragenden Lisa Brennauer vom Team Wiggle High5 eingeholt wurde. Die drei Titel errang sie im Punktefahren über 80 Runden, im Scratchrennen über 40 Runden und in der 4000 m Mannschaftsverfolgung an der Seite von Anna Knauer aus Weißenburg, Gudrun Stock aus München und Vanessa Wolfram aus Erfurt. In diesem Wettbewerb gab es auch für Lotta Schoenemeyer vom RSV Werner Otto noch eine Bronzemedaille, die sie mit Jo Ellen Look aus Schwerin, Jenny Hofmann aus Leipzig und Sandra Klotz aus Dresden errang.


Das einzige Berliner Eliteteam KED-Stevens war in Dudenhofen ebenfalls vertreten, konnte sich aber am Berliner Medaillensegen leider nicht beteiligen. Der vierte Platz von Moritz Augenstein und Sebastian Schmiedel im Madison und der fünfte Platz von Henrik Pakalski im Scratchrennen waren aber aller Ehren wert.


Bernd Mülle





Termine Fredersdorfer KreisCup 2018









Werte Sportfreunde, Sportler, Trainer und Betreuer,

die RSG Sprinter Fredersdorf haben die Termine zum Fredersdorfer Kreis Cup veröffentlicht und uns gebeten diese auch auf unserer Seite zu veröffentlichen.

Was wir gerne tun.

Auch hier bieten sich für Berliner Sportler Möglichkeiten sich zu messen und zusätzliche Wettkämpfe zu bestreiten.

Wie auch in den vergangenen Jahren finden auch Anfängerrennen statt.  

Wir möchten gleichzeitig auch nochmal auf den Arbeitseinsatz zur Unterstützung des Erhaltes der Fredersdorfer Bahn am 24.3.2018 ab 10:00 Uhr hinweisen.


Fredersdorfer Kreiscup


M. Lemke


Sportwart



Roger Kluge/Theo Reinhardt Weltmeister im Madison!

- Berliner bei Bahn-WM in Apeldoorn mit starken Leistungen



















 





Fünf Berliner schickte der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) zu den Bahnweltmeisterschaften in den Niederlanden und in einem insgesamt sehr erfolgreichen Team schlugen sie sich ganz hervorragend. Am Schlusstag setzten sie dabei den absoluten Höhepunkt, als Roger Kluge und Theo Reinhardt im Madison eine ganz starke Leistung zeigten und die Spanier Albert Torres und

Sebastian Mora sowie die Australier Cameron Meyer/Callum Scotson bezwangen und sich den begehrten Weltmeistertitel sicherten. Selbst die ausländischen Journalisten bewunderten die Leistung der Deutschen, bei denen vor allem Roger Kluge seinen Partner immer wieder taktisch geschickt in Szene setzte.


Die damit errungene vierte Goldmedaille für den BDR sowie zwei weitere Bronzemedaillen bedeuteten letztlich den zweiten Platz im Medaillenspiegel hinter den überragenden Niederländern, die mit insgesamt 12 (!) Medaillen ihren Heimvorteil nutzen konnten. Diese Ausbeute bei 20 Entscheidungen war schon mehr als stark und sie wurden vom begeisterungsfähigen Publikum bestens unterstützt. Mit drei Gold- und einer Silbermedaille war die routinierte Kirsten Wild die alles überragende Athletin und aus deutscher Sicht traten dabei Kristina Vogel und Miriam Welte in ihre Fußstapfen, indem sie je zweimal Gold gewannen.


Am Aufschwung im Ausdauerbereich der Frauen war auch Charlotte Becker aus Berlin beteiligt, die im Punkterennen mit einem erzielten Rundengewinn gute Fünfte wurde und in der Mannschaftsverfolgung an der Seite von Lisa Brennauer, Franziska Brauße und Gudrun Stock ebenfalls einen tollen fünften Platz errang, der das schwache Abschneiden aus dem Vorjahr mit dem letzten Platz vergessen ließ.


Viel beschäftigt war bei dieser Weltmeisterschaft vor allem Maximilian Beyer, der für den fehlenden Domenic Weinstein in der Mannschaftsverfolgung in die Bresche springen musste. Mit Theo Reinhardt, dem erst 19-jährigen Riesentalent Felix Groß und Kersten Thiele fuhr er in der Qualifikation mit 3:57,447 Minuten die viertbeste Zeit und so trafen sie in der 1. Runde auf die späteren Weltmeister aus Großbritannien, gegen die sie dann unterlegen waren. Aber ihre Zeit von

3:58,047 Minuten reichte aus zum Einzug in das kleine Finale um Bronze gegen Italien, das sie mit Nils Schomber an Stelle von Maximilian Beyer in guten 3:56,594 Minuten verloren und mit dem undankbaren vierten Platz vorliebnehmen mussten, der dennoch aller Ehren wert war.


Aufgrund der zusätzlichen Belastung in der Mannschaftsverfolgung verzichtete Maximilian Beyer  auf einen Start im Punkterennen, das ohne deutsche Beteiligung stattfand. Bereits im Scratchrennen reichte es für Maximilian Beyer hinter dem Überraschungsweltmeister Yauheni Karaliok aus Weißrussland, dem Italiener Michele Scartezzini und dem Australier Callum Scotson nur zum 10. Platz und auch im Omnium hingen die Trauben für den Berliner zu hoch, dessen 15. Platz unter den 24 Teilnehmern nicht seinem Leistungsvermögen entsprach. Dem Berliner gehört im Omnium, wo sich der Pole Szymon Sajnok in einem packenden Finale gegen Jan-Willem van Schip aus den Niederlanden und Simone Consonni aus Italien durchsetzte, zweifellos die Zukunft, die ihn vielleicht zum WM-Titel 2020 in seiner Heimatstadt Berlin führt.


Im männlichen Kurzzeitbereich reichte es für einen weiteren Berliner, Robert Förstemann, zu einem fünften Platz im Teamsprint, nachdem er mit Maximilian Levy und Joachim Eilers in der Qualifikation sogar die drittbeste Zeit hinter den Niederlanden und Frankreich gefahren war. In der 1.Runde gegen Russland, als Robert Förstemann durch Stefan Bötticher ersetzt wurde, kam dann das überraschende Aus, als man den Lauf verlor und trotz viertbester Zeit nicht ins kleine Finale um Bronze einziehen konnte. Das selbst für Radsportfans nicht immer nachzuvollziehende Reglement macht es möglich! Es ist müßig darüber zu diskutieren, ob mit Robert Förstemann ein noch besseres Ergebnis hätte erzielt werden können, denn der Einsatz von Stefan Bötticher war aufgrund seiner zuletzt gezeigten Leistungen allemal gerechtfertigt. Auf jeden Fall wurde das schlechte Abschneiden des Vorjahres, als man den 12. Platz belegte, deutlich übertroffen.


Insgesamt war diese Weltmeisterschaft in Apeldoorn ein gut organisiertes Event mit einem begeisterungsfähigen Publikum, das an den beiden letzten Tagen für ein ausverkauftes Haus sorgte. Sportlich gab es hervorragende Wettkämpfe mit starken Leistungen insbesondere der Niederländer, die ihren Heimvorteil zu nutzen verstanden.


Bernd Mülle








Calvin Dik/Elias Richter gewinnen Junioren Cup U 19



- Berlins Nachwuchs mischt bei den 107. Six Day Berlin kräftig mit –



















Sage einer Berlin hat keinen Nachwuchs! Es sind zwar nicht mehr so viele Sportler wie zu früheren Zeiten im Nachwuchsbereich anzutreffen, aber dafür war es umso erfreulicher, dass einige Berliner in den zahlreichen, teilweise international besetzten Wettbewerben im Rahmenprogramm der 107. Six Day Berlin beachtenswerte Akzente setzen konnten. Das Programm war wie in all den Jahren zuvor wieder sehr umfangreich und von der Klasse U 13 bis zur U 23 waren nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ hervorragende Fahrerfelder am Start. Dazu kam noch am Familientag ein Rennen mit Laufrädern für die Kleinsten, die vom Publikum viel Beifall bekamen. Hier will man in Berlin ansetzen und in Zukunft eine Serie von Laufradrennen veranstalten, um Nachwuchs für den Radsport zu gewinnen.

Die Klasse U 13 war mit einem 30 Runden Punktefahren nur am Familiensonntag im Einsatz und hier hatten immerhin 22 Sportler den Wettbewerb in Angriff genommen, der überlegen mit 28 Punkten von Toni Holst vom SC Berlin vor Zeno Levi Winter vom RSV Venusberg mit 14 Punkten gewonnen wurde. In der Altersklasse U 15 galt es an drei Tagen mit Vorläufen Temporunden, Punktefahren und ein Dänisches Punktefahren zu absolvieren und am Ende hieß der Sieger Lucas Küfner vom SSV Gera, der den Tschechen Stephan Telecky und Nicolas Zippan vom RSV Königswusterhausen/Wildau auf die weiteren Podiumsplätze verwies. Die Platzierungen von Felix Fleischmann (5.) und Paul Quabs (6.), beide vom Marzahner RC 94, sowie die von Erik Leonhardt (7.) und Enno Paul Rohde (9.), beide vom SC Berlin, konnten sich in diesem Feld mehr als sehen

lassen. Pech hatte in diesem Wettbewerb am Montag Pepe Stube vom SC Berlin, der schwer stürzte und mit einer Ellbogenfraktur ausscheiden musste.

In diesem Jahr gab es auch einen Mädchen-Cup für die U 15/U 17, der an zwei Tagen ausgetragen wurde. Insgesamt 14 junge Damen, darunter mit Kayla Hankins auch eine Fahrerin aus den USA, standen am Start und hier feierte der SC Berlin einen Dreifachsieg durch Josephine Körnig, Paula Leonhardt und Fabienne Jährig. Da hatte es die Kleinste und Jüngste in diesem Feld, Lilli Marz vom BRC Semper, naturgemäß nicht leicht um mitzuhalten, aber aller Anfang ist schwer und noch ist kein Meister vom Himmel gefallen. Bleibt zu hoffen, dass sie sich nicht entmutigen lässt und dem Radsport weiterhin die Treue hält.

Das Omnium der Jugend wurde von zwei Fahrern aus Österreich bestimmt, die der nicht gerade schwachen Konkurrenz keine Chance ließen. Es siegte mit 140 Punkten Tim Wafler vor Paul Buschek, der 129 Punkte verbuchte und den starken Dänen Luis Carl Jörgensen mit 125 Punkten noch distanzierte. Die besten Berliner kommen alle vom Marzahner RC 94 und belegten die Plätze 6 (Robin Ruhe), 7 (Sascha Telschow), 8 (Raul-Odin Voigt) und 13 (Henning Sage), ein Ergebnis, das mehr als zufriedenstellen konnte und die gute Nachwuchsarbeit in diesem Verein einmal mehr unterstreicht.

In der Klasse U 19 gab es am ersten Tag zunächst ein Punktefahren über 60 Runden, dem an den nächsten drei Tagen zwei 30 Minuten und ein 40 Minuten Madison folgten. Eindeutig dominierend war hier die Berliner Mannschaft mit Calvin Dik vom RSV Werner Otto und Elias Richter vom Marzahner RC 94, die nur am dritten Tag auf dem 3. Platz landeten, ansonsten aber immer siegreich waren. Sie boten beide eine sogenannte Galavorstellung mit großer Übersicht und der notwendigen Sprintstärke bei den Wertungen. Während Calvin Dik dem Junioren-Kader des Bund Deutscher Radfahrer (BDR) angehört, ist es nahezu unverständlich, dass Elias Richter derzeit keinen Kaderplatz besitzt. Er hatte zwar im letzten Jahr gesundheitliche Probleme und musste daher des öfteren pausieren, aber seine zuletzt gezeigten Leistungen rechtfertigen allemal einen

Platz im Kader, den die Trainer des Berliner Radsport Verband e.V. (BRV) umgehend beantragen sollten. Herausragend in diesem Wettbewerb war auch die Vorstellung des zweiten Berliner Teams vom SC Berlin mit Maurice Ballerstedt und Fabian Dreier, die in der Gesamtwertung hinter Max Gehrmann/Jannis Peter (RSC Turbine Erfurt/SSV Gera) und den Tschechen Petr Kelemen/Jan Vones einen ausgezeichneten vierten Platz belegten. Dagegen schied das dritte Berliner Team mit Pepe Voß und Justin Winzer (RV Iduna/RC Charlottenburg) vorzeitig aus, während eine vierte, vorgesehene Paarung mit Albert Gathemann und Patrick Dietze (SC Berlin) aufgrund einer Zahnoperation bei Albert Gathemann nicht an den Start gehen konnte.

Im Six Day Cup der U 23 mit Fahrern aus sechs Nationen, die in den ersten vier Tagen zum Einsatz kamen, wurden am ersten Tag ein Punkterennen über 60 Runden und ein Madison über 30 Minuten ausgetragen. In beiden Rennen waren Richard Banusch vom LKT Team Brandenburg mit seinem britischen Partner Joe Evans jeweils vor Moritz Malcharek/Christian Maximilian Koch vom LKT Team Brandenburg erfolgreich, wobei beide Teams gemeinsam im Madison einen Rundengewinn herausfuhren, der am Ende von keiner anderen Mannschaft mehr egalisiert wurde. Am Freitag musste lediglich ein Madison über 40 Minuten gefahren werden, das von dem Tschechen Daniel Babor mit seinem Partner Konrad Geßner vom Continentalteam Leopard Pro Cycling klar nach

Punkten dominiert wurde, aber an der Gesamtführung der Sieger des Vortages nichts änderte. Auch am dritten Tag blieb es an der Spitze unverändert, zumal der Tagessieg erneut an Richard Banusch/Joe Evans ging. Der Finaltag am Sonntag mit einem Madison über 40 Minuten war dann der absolute Höhepunkt dieses Wettbewerbs, denn Moritz Malcharek/Christian Maximilian Koch wollten den Punkterückstand von immerhin 15 Punkten gegenüber Richard Banusch/Joe Evans noch wettmachen. Ein nicht ganz leichtes Unterfangen, das aber mit dem finalen Spurt zur Punktlandung wurde. Der Berliner Moritz Malcharek wollte auf seiner Hausbahn unbedingt den Sieg und mit einem nahezu

grandiosen Endspurt von Christian Maximilian Koch schafften es die beiden tatsächlich und

siegten mit 103 Punkten gegenüber 100 Punkten ihrer ärgsten Rivalen. Spannender hätte die Finaljagd, die sie mit 34 Punkten gewannen, nicht sein können und der Beifall der Zuschauer war ihnen zu gönnen. „Ich hätte nicht gedacht, dass Christian so einen Spurt am Ende hinlegt. Das war einfach nur sensationell“, bekannte selbst Moritz Malcharek am Dienstagabend, als wir ihn kurz vor dem großen Finale der Profis im Innenraum des Velodroms trafen.

Der Nachwuchs hat in allen Kategorien mit starken Leistungen einmal mehr beeindruckt und sollte auch in Zukunft einen festen Platz im Programm der Six Day Berlin einnehmen. Sollte das Sechstagerennen auch weiterhin Bestand haben, so ist gerade die Förderung des Nachwuchses auf diese Art und Weise unabdingbar.


Bernd Mülle  


Foto: privat