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+++ 25.Mai Lichterfelde Steglitz+++

21 Mai 2019


Donnerstag, 28.März 2019

Werte Sportfreunde,

beim Schöneberger RV Iduna 1910 wurden am vergangenen Donnerstag auf der Mitgliederversammlung personelle Veränderungen bekanntgegeben.

So sind der 1. Vorsitzende und Fachwart für Breitensport, Reinhard Schulz, und der Geschäftsführer, Olaf Zurth, von ihren Ämtern zurückgetreten. Ich verweise in diesem Zusammenhang auf den Bericht im Anhang zu dieser E-Mail, den ich Sie bitte, auf der Internetseite des BRV zu veröffentlichen.

Die Geschäftsstelle des Schöneberger RV Iduna 1910 wird ab sofort von Manfred Mölders geführt und somit lautet die Vereinsanschrift ab sofort: Flottwellstraße 28, 10785 Berlin, Telefon 0176 431 56 510.

Bis zur ordentlichen Wahl in 2020 werde ich den Vorsitz des Vereins kommissarisch übernehmen.

Für Rückfragen stehe ich selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Download kompletter Bericht

Sportliche Grüße
Katja Raddatz

komm. 1. Vorsitzende
Schöneberger RV Iduna 1910
Falkenhagener Straße 47d
13585 Berlin
mobil  +49 178 822 6202



Montag, 17. Februar 2019


NRVg. Luisenstadt vor schwierigen Zeiten

- Vakante Position des Geschäftsführers erfordert kurzfristigen Handlungsbedarf –


Am 17.02.2019 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung eines der traditionsreichsten Berliner Radsportvereine statt, der mit 92 Mitgliedern immer noch der zweitgrößte unter insgesamt 35 Vereinen ist, die in der Hauptstadt im Radsport einiges bewegen könnten, wenn die Vorraussetzungen stimmen würden. Als der 1. Vorsitzende Prof. Dr. Thomas Huschke die Versammlung eröffnete und nach der Gedenkminute für das im letzten Jahr verstorbene Mitglied Gerhard Lude der 2. Vorsitzende Frank Röglin die Zahl der Stimmberechtigten feststellte, waren es gerade einmal 20 Mitglieder, die der Einladung zur Hauptversammlung gefolgt waren. Allein diese Tatsache unterstrich einmal mehr, dass sich das Interesse an konstruktiver Vereinsarbeit in zunehmendem Maße verringert hat und es auch immer schwieriger wird, jüngere Leute in die Vereinsarbeit einzubinden. Ein schwacher Trost mag es sein, dass diese Zustände in der heutigen, rasant verlaufenen Zeit nicht nur den Neuköllner Radsportclub treffen, sondern ein generelles Problem unserer Gesellschaft darstellen.


Den Berichten des Vorstandes war zu entnehmen, dass zumindest aber die finanzielle Basis des Vereins keinen Grund zur Sorge bietet, was auch die Kassenprüfer bestätigen konnten. Während man auch im vergangenen Jahr wieder sogenannte „Permanente“ durchführen konnte, blieb das so beliebte Rollbergrennen erneut außen vor und auch eine eventuelle Austragung im nächsten Jahr zum 110. Vereinsjubiläum scheint zum jetzigen Zeitpunkt kaum möglich. Die Kosten hierfür sind ohne Unterstützung von Sponsoren und der öffentlichen Hand für einen Verein dieser Größenordnung nicht zu stemmen. Ganz zu schweigen von den hohen Auflagen zur Streckensicherung, die auch mit ehrenamtlicher Hilfe nicht erfüllt werden können.


Sportlich war die NRVg. Luisenstadt nach Aussagen von Frank Röglin sowohl auf der Bahn als auch auf der Straße vertreten und konnte dabei mit einigen guten Ergebnissen aufwarten. Von den seit 2016 für die NRVg. Luisenstadt fahrenden Flüchtlingen aus Syrien hat Nazir Jaser nach seinem Einsatz bei der Weltmeisterschaft im Jahre 2017 im letzten Jahr mit seinem Sieg beim Sparkassen-Kriterium in Zwenkau und dem 2. Platz beim Kriterium in Oschersleben den Sprung in die Elite Amateure Klasse geschafft und auch Tarek Al Moakee erzielte beim Airport Race Berlin im Kriterium einen guten dritten Platz. Darüber hinaus war er sogar einmal für das Continentalteam VIB Sports im April 2018 bei der Klasika Primavera de Amorebieta in Spanien im Einsatz, wo er das Rennen aber vorzeitig beendete. Zu erwähnen ist auch das langjährige Mitglied Alexander Tiedtke, der beim 24. Radkriterium am Schwapp in Fürstenwalde einen Sieg herausfuhr. Die inzwischen für den Berliner TSC fahrende Eleonora Schütz, seit 2012 im weiblichen Nachwuchsbereich das Aushängeschild des Vereins, konnte ebenfalls mit Platz 2 im Einzelzeitfahren der Berliner Meisterschaft, Platz 6 im Madison und Platz 11 im Scratch bei den Deutschen Bahnmeisterschaften gute Ergebnisse erzielen.


Die größte Sorge bereitet derzeit der Nachwuchsbereich, wobei nicht allein der Weggang des langjährigen Trainers Horst Müller die entscheidende Rolle spielt. In diesem Zusammenhang musste erstmals wieder seit langer Zeit das Ehren- und Schiedsgericht einberufen werden, um die wenig erfreulichen Auseinandersetzungen zwischen Trainer und Verein zu regeln. Unabhängig hiervon sprach der Verein seinen Dank an Horst Müller für die in den vielen Jahren von ihm geleistete Arbeit aus. Von im letzten Jahr 11 Fahrern im Nachwuchsbereich, von denen nur drei einige Platzierungen herausfuhren, sind jetzt lediglich noch Helena und Neo Weinreich aus dem Bereich Schüler U 15 übrig geblieben. Es wird ohne Trainer ein schwieriges Unterfangen sein, neue, junge Aktive für den Verein zu interessieren, auch wenn das Rennmaterial komplett vom Verein gestellt wird.  


Doch nicht nur beim Nachwuchs gibt es Probleme, auch mangelt es nach wie vor an ehrenamtlichen Kräften, die Aufgaben im Verein wahrnehmen wollen. Nachdem der langjährige Geschäftsführer Peter Schmidt vor den Neuwahlen bekanntgab, aus gesundheitlichen und familiären Gründen nicht mehr zu  kandidieren, sah man den folgenden Wahlen mit einiger Skepsis entgegen. Nach einer Pause und der folgenden Entlastung des Vorstandes, wurden dann die Wahlen vorgenommen, die nur wenige Änderungen gegenüber dem Vorjahr brachten und alle einstimmig erfolgten. Über den vorab vom 1. Vorsitzenden eingebrachten, sinnvollen Vorschlag, die Satzung dahingehend zu modifizieren, dass nicht in jedem Jahr alle Positionen gewählt werden müssen, sollte in Zukunft ernsthaft diskutiert und eine praktikable Lösung gefunden werden!


Der Fall trat dann leider ein, dass für Peter Schmidt als Geschäftsführer kein Nachfolger zu finden war. Für diese wichtige Position muss innerhalb kurzer Zeit eine Lösung gefunden werden, die nicht immer nur Frank Röglin heißen kann, der sich seit Jahren im Verein stark engagiert und immer, wenn es brennt, zur Stelle ist, dabei derzeit schon drei verschiedene Aufgaben wahrnimmt. Sein feuriger Appell an die Mitglieder zur ehrenamtlichen Mitarbeit im Verein sollte nicht ungehört verhallen! So blieb die Position des Geschäftsführers zunächst ebenso vakant wie weiterhin die Positionen des Schülerwarts, des Pressewarts und des 2. Pressewarts neue Medien. Für die bislang ebenfalls vakante Position des stellvertretenden RTF-Fachwartes wurde mit Norbert Kollipost ein langjähriges Mitglied gefunden, der sich ebenfalls seit Jahren im Verein mit Herzblut engagiert. Alle anderen Positionen im Vorstand blieben unverändert, so dass mit kontinuierlicher Arbeit auch in Zukunft gerechnet werden kann.   


Zwei vorgesehene Ehrungen für langjährige Mitglieder konnten leider nicht vorgenommen werden, da die betreffenden Personen nicht anwesend waren. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wird Burckhard Bremer demnächst persönlich die Auszeichnung erhalten, während für 60-jährige Mitgliedschaft Burkhard Ebert geehrt wird. Ihm wird die Urkunde auf postalischem Wege überreicht, da er seit Jahren nicht mehr in Berlin ansässig ist und in Lenggries/Bayern eine neue Heimat gefunden hat.


Bernd Mülle


   


               





Diese Seite, soll den Vereinen errmöglichen, Berichte Ihrer Vereinsarbeit/ Versammlungen, auf der Seite des Berliner Radsportverbandes veröffentlichen zu können.

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